Führte Streit zu Tat?

Studentin im Zaubertal getötet: Verwandter in Haft

Oberösterreich
27.12.2020 16:35

Mordalarm im Zaubertal zwischen Linz und Leonding in Oberösterreich: Eine 25-jährige Studentin ist am Sonntagvormittag getötet worden. Die leblose Frau wurde von ihrer Halbschwester gefunden, die daraufhin ohnmächtig wurde. Ein 29-jähriger Verdächtiger ist in Haft, der Tat dürfte ein Streit vorausgegangen sein. 

Bei dem Opfer soll es sich um die 25-jährige Halbschwester der Hausbesitzerin (39) - beide spanische Staatsbürgerinnen - handeln. Der 29-jährige Verdächtige - ebenfalls Spanier, bei dem es sich um einen Verwandten des Opfers handeln dürfte - war offenbar zu Besuch gewesen. Die junge Studentin wies Stich- und Würgemale auf - welche Verletzungen tödlich waren, ist Gegenstand von Ermittlungen.

39-Jährige entdeckte Opfer und verlor Bewusstsein
Gerufen wurden die Einsatzkräfte von dem Ehemann der 39-Jährigen. Dieser hatte gemeinsam mit seiner Ehefrau gegen 9 Uhr Tumult gehört. Die 39-Jährige hielt daraufhin Nachschau, ging nach unten und fand ihre Halbschwester reglos vor. Daraufhin wurde sie ohnmächtig. Ihr Ehemann war ihr allerdings nach unten gefolgt, es kam zu einer Rangelei mit dem 29-Jährigen.

Achtjährige Tochter holte Großvater zu Hilfe
Die acht Jahre alte Tochter des Ehepaares musste dies mit ansehen, lief zum Nebenhaus, in dem ihr Großvater wohnt, und holte Hilfe. Gemeinsam mit ihm gelang es dem Hausbesitzer, den 29-jährigen mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte festzuhalten und ihn mit Kabelbindern zu fixieren.

Dann rief der leicht verletzte Hausbesitzer gegen 10 Uhr die Polizei und den Notarzt. Dieser konnte nichts mehr für die 25-Jährige tun. Die 39-jährige Halbschwester musste in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung sind in vollem Gange. Die Einvernahme des Tatverdächtigen war am Nachmittag im Gange.

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