Täter soll in Anstalt

Stimmen befahlen den Angriff auf eigenen Bruder

Sechs Monate nach der Messerattacke auf seinen schlafenden Bruder (42) in Ansfelden bedauert der Angreifer, „dass ich leider zugestochen habe“.

Der 31-Jährige, der an paranoider Schizophrenie leidet, wurde inzwischen stationär behandelt. Die Geschworenen mussten auch nicht über den Mordversuch urteilen, sondern über die Einweisung des Türken in eine Anstalt.

Familie bemerkte Wesensänderung
Seine Familie hatte schon vor der Tat am 29. Juni bemerkt, dass der Mann seltsamer sei als sonst. Deshalb hatte ihn der ältere Bruder zu sich geholt – und hätte das fast mit dem Leben bezahlt. Denn Stimmen sollen dem Verwirrten eingeflüstert haben, dass der Bruder Kindern etwas antun würde. Er holte ein Küchenmesser und stach es dem Schlafenden in die Brust.

Warten auf Urteil
Die Entscheidung der Geschworenen steht noch aus.

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Sonntag, 01. August 2021
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