06.12.2020 08:55 |

Startschuss:

Beinahe alle kommen zu den Schnelltests

Zwei Tage lang können sich Lehrer, Pädagogen und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen testen lassen. Fast alle nutzen dieses Angebot auch. Positive gibt es bisher nur wenige.

Beinahe beschaulich ging es in Eisenstadt bei den freiwilligen Tests des Schul- und Kindergarten-Personals, die derzeit stattfinden, zu: Hände desinfizieren, Fieber messen, registrieren - und nur Minuten später war alles schon wieder vorbei. Wartezeiten gab es keine, stattdessen ein kontinuierliches Kommen und Gehen. „Seit heute, 7 Uhr, sind 2300 Personen getestet worden. Davon waren vier Personen positiv, das entspricht 0,17 Prozent“, zog Militärkommandant Gernot Gasser am Samstagnachmittag eine erste Bilanz. Erfreulich für Bildungsdirektor Heinz Zitz: „Die Lehrer müssen am Montag arbeiten. Das heißt wir müssen eine entsprechende Personalplanung machen, wer kann unterrichten, wer nicht.“

Auch bei der Testdisziplin zeigten sich die Schul- und Kindgartenmitarbeiter vorbildlich. Von insgesamt 8000 Personen hatten sich laut Koordinationsstab des Landes mehr als 7300 für die Aktion angemeldet. „Für mich war es der erste Test. Jetzt weiß ich zumindest meinen Status quo“, berichtet Lehrerin Bianka Stefanits. „Ich will mich solidarisch mit meinen Kollegen zeigen“, sagt Monika Krenn von der Volksschule Donnerskirchen. Sie ist aber auch skeptisch: Es handle sich nur um eine Momentaufnahme und ein Teil bleibe ja auch zuhause.

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Angenehm sind diese Tests nicht, aber ich halte das schon aus. Ich habe mich heute freiwillig testen lassen, weil ich damit einen Beitrag leisten will, dass wir diese Pandemie endlich in den Griff bekommen.

Marina Milosevic, Lehrerin aus Zillingtal

140 Menschen arbeiten in den landesweit neun Teststationen, die meisten davon werden vom Bundesheer gestellt. Bereits im Vorfeld waren dazu mehr als 500 Soldaten und Heeresmitarbeiter überprüft worden. Ergebnis: alle negativ. Übrigens: Die Software für die Anmeldung laufe inzwischen „pipifein“, vermeldet Gasser.

Sonja Windisch vom Amt der Burgenländischen Landesregierung zeigte sich angesichts der anstehenden Massentest bei der Bevölkerung zuversichtlich: „Ich denke, dass die Leute das annehmen werden.“ Mit bis zu 180.000 Personen wird gerechnet.

Ch. Miehl, Kronen Zeitung

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