„Breitband-Offensive“

Schnelleres Internet für bis zu 235.500 Menschen

Schnelles Internet im Homeoffice und danach fürs entspannende Videospielen? Das sollte nach und nach für immer mehr Menschen im Land verfügbar werden; Bis zu 235.500 Leute könnten von der Breitband-Offensive profitieren - wenn sie sich denn alle anschließen lassen würden. Damit haben Provider öfter zu kämpfen.

Trotz „Breitband-Offensive“ mit enormen Förderungssummen ist Oberösterreich augenscheinlich nur Schlusslicht unter den Bundesländern beim Download-Tempo: 20 Mbit/s war der Medianwert im ersten Quartal 2020 und im Jahr davor - wir berichteten.

Unterschied zu Wien
„Der Unterschied ist zum Beispiel zur Steiermark mit 21 Mbit/s nicht so groß. In Wien (das die Tabelle mit 29 Mbit/s anführt) gibt’s ein flächendeckendes Kabelnetz“, kommentiert das Oberösterreichs Breitbandbeauftragter Horst Gaigg. Doch Oberösterreich sei dabei, sich vorzuarbeiten.

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Mehr Anfragen wegen Homeoffice oder Distance Learning haben wir nicht. Die Leute nutzen jedes WLAN bzw. versuchen den verfügbaren Anschluss auszureizen.

Horst Gaigg, Breitbandbeauftragter des Land Oberösterreich

276 Mio Euro
Mit massiven Rückenwind aus der Breitbandmilliarde des Bundes sollte es nach und nach besser werden: 276,4 Millionen Euro für 296 Projekte von 72 Providern wurden unserem Bundesland von 2015 bis 2019 zugesprochen, das sind 34 Prozent der bundesweit vergebenen Mittel. „Die Projektumsetzung dieser Vorhaben durch die Provider und Baufirmen ist voll im Laufen und wird weitere deutliche Verbesserungen bringen“, meint Gaigg.

Gebremster Anschlusswille
Doch immer wieder gibt es vor Ort diverse Hürden bzw. ist der Anschlusswille vieler Haushalte aus Kostengründen eher gebremst.

Werner Pöchinger
Werner Pöchinger
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Dienstag, 26. Jänner 2021
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