26.11.2020 14:29 |

Vorbereitung auf Tests

Wegen Virus weniger Einsätze für die Feuerwehren

Der Corona-Lockdown hat auch seine positiven Seiten: Die Kärntner Feuerwehren verzeichnen deutlich weniger Einsätze und mehr Kameraden sind einsatzbereit.

Bereits der erste Lockdown im Frühjahr hat eines deutlich gezeigt: Als alle daheim bleiben mussten, ging auch die Zahl der Feuerwehreinsätze deutlich zurück. „Den Rückgang gab es vorwiegend bei den technischen Einsätzen, wie zum Beispiel bei Autounfällen. Auch jetzt im zweiten Lockdown ist ein Rückgang erkennbar, wenn auch nicht ganz so stark wie im Frühjahr“, erklärt Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin.

Bis August 2020 zählten die Feuerwehren 15.000 Einsätze. Robin: „Bis zum Ende des Jahres werden wir wohl auf etwa 18.000 Einsätze kommen. Im Vorjahr waren es mehr als 21.000.“ Der Lockdown bringt noch einen zusätzlichen Vorteil: Weil auch wieder vermehrt von daheim gearbeitet wird, stehen auch mehr Kameradinnen und Kameraden bei einem Notfall bereit.

Im Einsatzfall gelten allerdings strenge Sicherheits- und Hygieneregeln. „Die Ausrüstung bietet bereits einen gewissen Schutz“, so Robin: „Dennoch wurden neue Regeln aufgestellt.“ Mund-Nasen-Schutz ist Standard.

Und die Feuerwehren bereiten sich auf die geplanten Massentestungen vor. „Wir sind Teil des Landeskrisenstabes. Es ist unsere gesellschaftliche Pflicht, einen Beitrag zur Reduktion der Fallzahlen beizutragen“, meint Robin. Die Wehren könnten zum Beispiel bei logistischen Tätigkeiten, wie beim Einweisen und Abfertigen von Fahrzeugen, zum Einsatz kommen.

Katrin Fister
Katrin Fister
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