Auch die fünfte Runde der Lohnverhandlungen der Brauer brachte kein Ergebnis. Erwin Staudinger, Betriebsratsvorsitzender der Dornbirner Mohrenbrauerei, ist maßlos enttäuscht. Die Arbeitgeber wollen nicht einmal die Inflation abgelten. Deshalb bleibt die Streikdrohung - an Weihnachten könnte also das Bier im Handel ausgehen.
Dem einen oder anderen Brauereimitarbeiter hat das eigene Bier wohl schon besser geschmeckt. Seit mittlerweile fünf Runden warten sie auf einen Abschluss bei den Lohnverhandlungen. „Uns fehlt jedes Verständnis, warum die Arbeitgeber dermaßen blockieren“, ärgert sich Staudinger, der mit am Verhandlungstisch sitzt. Die Gewerkschaft hat ihre Forderung auf ein Plus von 1,47 Prozent reduziert - damit würde die aktuelle Inflation abgegolten.
„Wir wollen sogar auf die Corona-Prämie verzichten, aber die Arbeitgeber drücken weiter herum.“ Die beiden Verhandlungsteams verständigten sich auf eine weitere Runde am kommenden Freitag. Die Arbeitgeber wollen das Angebot prüfen. Sie hätten sich einen Abschluss für zwei Jahre gewünscht - also, dass im nächsten Jahr nicht neu verhandelt wird. Das kommt für die Gewerkschaft aber nicht in Frage, genauso wenig wie ein Abschluss unter der Inflation. Kampfmaßnahmen werden nun immer wahrscheinlicher.








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