Familie verlor Haus

Nach Bauernhofbrand rückt die Feuerwehr zusammen

Oberösterreich
10.11.2020 06:00
„Die Familie räumt gerade die Dinge, die nicht zerstört wurden, aus dem Haus. Die ganze Feuerwehr hilft zusammen“, erzählt Armin Steiner, Chef der FF Molln, nach dem Brand, der einer fünfköpfigen Familie am Sonntagabend ihr Zuhause nahm. Brandursache war ein Zwischenstecker bzw. ein Ladegerät für ein Modellauto.

Die gute Nachricht zuerst: Verletzt wurde niemand. Doch das Schicksal der fünfköpfigen Familie aus Molln stimmt traurig. „Fast der gesamte Wohnbereich wurde zerstört, das Haus wird wohl länger nicht bewohnbar sein“, zeigt sich Kommandant Steiner bestürzt. Er kennt den Hofbesitzer (42) gut, weil dieser selbst Mitglied bei der Feuerwehr Molln ist. Dieser versuchte, als um 16.23 Uhr das Feuer in einem Nebengebäude seines Hofes ausgebrochen war, den Schaden mit Handfeuerlöschern klein zu halten. Leider vergeblich.

Steiner erzählt vom Einsatz: „Anfangs hat es so ausgesehen, als wäre nur das Nebengebäude betroffen. Aber der Brand hat sich extrem rasch in der Isolierung auf das Wohnhaus ausgebreitet.“ Die Löscharbeiten gestalteten sich für die 200 Helfer von elf Feuerwehren schwierig, weil das Dach unter schwerem Atemschutz geöffnet werden musste.

Frauen der Florianis helfen beim Waschen
„Die gesamte Feuerwehr steht der Familie jetzt natürlich zur Seite. Unsere Frauen helfen beim Durchwaschen der Textilien“, erzählt Steiner. Auch der Mollner Bürgermeister Friedrich Heinisch sicherte seine Unterstützung zu: „Wenn die Familie unsere Hilfe braucht, ist natürlich auch die Gemeinde zur Stelle.“

Der Hofbesitzer, seine Frau und ihre drei Kinder im Schulalter sind vorerst bei Verwandten untergekommen. Das Flammeninferno war für alle ein großer Schock.

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