Molnár will Vorsitz:

Zwei Lager rittern um die Obmannschaft in der FPÖ

Burgenland
01.11.2020 08:57
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Zwei Kandidaten werden beim Landesparteitag der Blauen am 6. November um den Parteivorsitz ringen. Neben Ex-Landesrat Alexander Petschnig hat nun auch der frühere Klubobmann Géza Molnár seine Kandidatur bekannt gegeben. Indirekt steht damit ein Kräftemessen zwischen zwei unterschiedlichen Lagern bevor.

So offen wird selten über interne Probleme gesprochen, wie es bei der Präsentation von Molnár als Kandidat der Fall war. Von frustrierten und demotivierten Mitgliedern, mangelnder Selbstreflexion der Landesspitze und einer verlorenen Landtagswahl sprachen Nationalrat Christian Ries sowie die beiden Bezirksparteichefs Christian Spuller und Josef Graf, welche allesamt Molnár unterstützen.

Die deswegen notwendige – und wohl auch schmerzhafte – Veränderung will nun der Ex-Klubobmann einleiten. Denn: „Weiterarbeiten im Sinne von Weiterwurschteln bringt uns nichts“. Eine Sicht, die viele in der FPÖ mittragen, aber eben nicht alle. Und auch Molnár ist bewusst, dass es gegen Petschnig knapp werden kann. Über 50 Prozent lautet das Ziel. Spaltungstendenzen der Partei durch seine Kandidatur befürchtet er nicht.

 Übrigens: Zu den Unterstützern gehört auch Manfred Haidinger. Dessen noch von Norbert Hofer in die Wege geleiteter Parteiausschluss dürfte nicht halten, meint Molnár .

Ch. Miehl, Kronen Zeitung

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