28.10.2020 12:03 |

Horrorunfall in Tunnel

Familiendrama: Steirerin und ihre Großeltern tot

Schrecklicher Unfall Dienstagnachmittag im Großliedltunnel auf der A2 in Bad St. Leonhard im Lavanttal (Kärnten)! Wie berichtet war ein Lkw auf ein stehendes Auto aufgefahren. Die 26-jährige Lenkerin wollte vermutlich gerade das Warndreieck aus dem Kofferraum holen. Bei der Kollision wurden die junge Frau aus dem Bezirk Graz-Umgebung und ihre Großeltern (79 und 91 Jahre alt) getötet. Nur der 14-jährige Enkelsohn überlebte schwerst verletzt.

Warum das Auto kurz vor 16 Uhr im Tunnel stehen geblieben ist, wird ein Sachverständiger klären müssen. Fix ist, dass die Lenkerin ausstieg und sich zum Heck des Fahrzeuges begab. Im Auto waren zu diesem Zeitpunkt der 91-jähriger Opa, die 79-jährige Oma und ein 14-jähriger Schüler, der Bruder der 26-Jährigen. Sekundenbruchteile später nahm die Tragödie ihren Lauf.

Auto wurde 60 Meter weit weggeschleudert
Ein nachkommender Lenker eines Sattelzuges sah das stehende Fahrzeug zu spät. Der aus Bosnien stammende 35-jährige Chauffeur versuchte noch mit dem Lkw nach links auszuweichen, erfasste aber mit seinem Fahrzeug die 26-jährige Autolenkerin, die dabei tödliche Verletzungen erlitt. In der Folge prallte er mit der rechten Fahrzeugseite gegen das Heck des stehengebliebenen Wagens, der daraufhin etwa 60 Meter weit nach vorne geschleudert wurde.

Schüler überlebte mit schweren Kopfverletzungen
Die links hinten sitzende 79-Jährige hatte keine Chance, sie war sofort tot. Der 91-Jährige auf dem Beifahrersitz und der 14-jährige Schüler wurden von Ersthelfern aus dem Fahrzeug geborgen. Der Großvater kam in das LKH Wolfsberg, wo er aber seinen schweren Verletzungen erlag. Der Jugendliche liegt im Klinikum Klagenfurt auf der Intensivstation. Er hat schwere Kopfverletzungen erlitten. Sein Zustand war am Mittwoch noch immer lebensbedrohlich.

Sperre dauerte fast vier Stunden
Das Sattelzugfahrzeug wurde erheblich beschädigt, am Auto entstand Totalschaden. Im Einsatz standen drei Feuerwehren des Bezirkes Wolfsberg mit 11 Fahrzeugen und insgesamt 54 Mann, das Rote Kreuz Wolfsberg, der Rettungshubschrauber C 11, sowie die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Wolfsberg. Die Richtungsfahrbahn Wien musste in diesem Abschnitt von 15.50 bis 20.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

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