18.10.2020 00:00 |

Windenergie als Motor

Arbeit in der Region durch Windkraft

Windenergie stärkt die Regionen, dient als Konjunkturmotor der Kärntner Wirtschaft und schützt das Klima

Neue Arbeitsplätze für Kärnten
In den nächsten 4 Jahren werden 19 Windräder in Kärnten errichtet. Diese erzeugen dann Windstrom für 12 Prozent der Kärntner Haushalte. Viele Firmen aus der Region werden an der Errichtung der Windräder beteiligt sein, angefangen vom Wegebau und den Forstabreiten, über das Gießen der Fundamente und die Errichtung der Windräder bis hin zum Verlegen und dem Anschluss der Stromkabel. In Summe können für die Umsetzung der Windparks in Kärnten 275 Personen auf den Windparkbaustellen arbeiten und weitere 25 Dauerarbeitsplätze werden für die Wartung und den Betrieb der Anlagen für viele Jahre geschaffen.

Neue Wertschöpfung für Kärnten
Der Ausbau der Windkraft stärkt die Regionen und trägt zur positiven Entwicklung der Wirtschaft in Kärnten bei. So kommen etwa 30 Prozent bei der Errichtung der Windräder der heimischen Wirtschaft zu Gute. Zusätzlich verbleibt die Hälfte der Windenergieprojektkosten über die Betriebsjahre in der Region.

Jedes Windrad …
benötige bei der Errichtung 20 Personen, die es aufbauen und an das Stromnetz anschließen. Ist das Windrad errichtet und erzeugt Strom finden weitere zwei Personen für die Wartung und Betriebsführung für die gesamte Lebensdauer des Windrades eine Arbeitsstelle. Jedes Windrad löst darüber hinaus Investitionen von mehr als 5 Millionen Euro aus. 470.000 Euro fallen davon bei der Errichtung als regionale Wertschöpfung an. Weitere 3,6 Millionen Euro kommen darüber hinaus als Wertschöpfung durch Wartung und Betrieb über die Lebensdauer des Windkraftwerkes hinzu.

Warum wir die Windkraft nutzen sollen- Fragen und Antworten zur klimaschonenden Stromerzeugung mit der Kraft des Windes. www.windfakten.at

Österreichisches „Know-How“ für den Weltmarkt
Aber nicht nur bei der Errichtung der Windräder sichert die Windkraft Arbeitsplätze und schafft laufend neue. 180 Firmen erzeugen beinahe jeden Teil eines Windrades hier in Österreich. Die Zulieferbranche arbeitet hauptsächlich für den Weltmarkt und steigert mit einem Umsatz von 400 Mio. Euro zusätzlich die Wertschöpfung. Tausende Menschen arbeiten bereits in ganz Österreich in der Zuliefer- und Dienstleistungsbranche. Auch in Kärnten erzeugen Firmen Windradteile. So stellt die Firma Geislinger in Bad St. Leonhard Kupplungen für Windräder am Meer her und ist damit international sehr erfolgreich.

„Seit 50 Jahren produziert Geislinger Hightech-Produkte in Bad St. Leonhard und ist damit zum größten Arbeitgeber in der Region angewachsen. Seit einigen Jahren sind wir auch im Bereich der Windkraft engagiert. Gerade unser Erfolg bei der Windkraft hat es möglich gemacht, den Standort in Bad St. Leonhard weiter auszubauen und Arbeitsplätze im Lavanttal zu schaffen. Hier produzieren wir Kupplungen für die größten Windräder der Welt. Die Windenergie ist in der Zukunft eine wichtige Stromerzeugungstechnologie. Wir freuen uns, dass nun auch die Windenergie vor unserer Firmenhaustür in Kärnten in Zukunft genutzt wird.“ Sandra Gressl, Werksleiterin der Geislinger GmbH in Bad St. Leonhard

„Als Mitarbeiter eines technischen Planungsbüros konnte ich schon bei der Errichtung einiger Windparkprojekte in Österreichs Bergen mitwirken. Es freut mich, dass ich meine langjährige Erfahrung nun auch in Kärnten als örtliche Bauaufsicht für die Windparks Soboth und Steinberger Alpe einsetzen kann. Bei meiner Arbeit lege ich stets größten Wert auf eine umweltschonende Projektrealisierung. Es freut mich immer wieder besonders, wenn dies auch von Besuchern aus der örtlichen Bevölkerung wertschätzend anerkannt wird. Und es erfüllt mich mit Stolz, mit meiner Arbeit einen Beitrag zum Ausbau dieser umweltfreundlichen Stromerzeugungstechnologien in Kärnten zu leisten.“ Christoph Gmoser, technisches Planungsbüro, davitech GmbH

„Als professioneller Forstdienstleister bin ich viele Stunden in den Kärntner Wäldern unterwegs. Hier sehe ich Tag für Tag wie der Klimawandel unseren heimischen Wäldern zusetzt. Ein rascher Umstieg auf erneuerbare Energie ist notwendig. Es freut mich, dass ich nun an der Entstehung der Windparks auf der Koralpe mitarbeiten kann. So kann ich auch aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energien unterstützen.“ Marcel Trattnig, Forstunternehmen, Ettendorf

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