01.10.2020 19:02 |

Ohne Satzverlust

Djokovic mit Machtdemonstration bei French Open

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic ist am Donnerstag souverän in die dritte Runde der Tennis-French-Open eingezogen. Der topgesetzte Serbe besiegte den Litauer Ricardas Berankis 6:1,6:2,6:2 und ist damit im Turnierverlauf weiter ohne Satzverlust. Schon in Runde eins hatte der 33-Jährige nur fünf Games abgegeben. Der Favorit auf den Finaleinzug aus der oberen Rasterhälfte spielt am Samstag gegen den kolumbianischen Lucky-Loser Daniel Elahi Galan um den Achtelfinaleinzug.

Bei den Damen erwischt es in der zweiten Runde die als Nummer zwei gesetzte Karolina Pliskova. Die Tschechin hatte schon in der ersten Runde bei ihrem Dreisatzsieg gegen die Ägypterin Mayar Sherif ihre Probleme, gegen Jelena Ostapenko reichte es bei weitem nicht. Die French-Open-Siegerin 2017 gewann in 69 Minuten 6:4,6:2 und spielt nun um ihr erstes Grand-Slam-Achtelfinale seit Wimbledon 2018, als es letztlich für das Halbfinale gereicht hat. Die 23-jährige Ostapenko ist aktuell nur Weltranglisten-43.

Damit bleibt Pliskova die einzige aktive ehemalige Weltranglistenerste ohne Major-Triumph. „Ich habe nicht gut gespielt, so wie in meinem vergangenen Match. Aber sie (Ostapenko, Anm.) ist eine bessere Spielerin“, erklärte die 28-Jährige. Ihre siegreiche Gegnerin hatte ihr Konzept erfolgreich umgesetzt. „Ich wusste, dass ich gut returnieren musste, da sie einen der besten Aufschläge auf der Tour hat“, meinte Ostapenko. „Ich denke, das habe ich ganz gut hingebracht.“

Besser aus dem Feld der Topgesetzten erging es Sofia Kenin. Die heurige Australian-Open-Siegerin schaltete die Rumänin Ana Bogdan mit 3:6,6:3,6:2 aus. Weniger Mühe hatte die auf Position sieben eingestufte zweifache Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova bei ihrem 6:3,6:3-Erfolg über die Italienerin Jasmine Paolini sowie die achtgereihte Arina Sabalenka. Die Weißrussin setzte sich gegen die Russin Darja Kasatkina 7:6(6),6:0 durch. Die US-Amerikanerin Sloane Stephens (29) schied hingegen aus.

Qualifikant überrascht gegen Struff
Bei den tiefer gesetzten Herren musste sich der Kanadier Denis Shapovalov (9) dem Spanier Roberto Carballes Baena knapp in fünf Sätzen geschlagen geben. Der Chilene Cristian Garin (20) und der Russe Karen Chatschanow (15) qualifizierten sich für ein direktes Drittrunden-Duell. Einen Favoritensieg feierte der Bulgare Grigor Dimitrow (18) gegen den Slowaken Andrej Martin. Unerwartet ein Dreisatzsieg des deutschen Qualifikanten Daniel Altmaier gegen seinen Landsmann Jan-Lennard-Struff (30).

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