23.09.2020 06:24 |

Klasse statt Masse

Badeschluss in Lignano: Italo-Tourismus am Sand

Badeschluss an der liebsten „Salzwasserbadewanne“ der Österreicher an der Oberen Adria. Trotz eines starken Saisonfinales bringt der Corona-bedingte Totalausfall im Frühsommer Italo-Touristiker ins Schwitzen.

Am Samstagabend drängen sich Tausende Österreicher durch die Viale Venezia in Lignano Sabbiadoro: An einen Tisch in der Pizzeria ist vor 22 Uhr nicht zu denken, die Hotels sind zu 80 Prozent ausgebucht - vor allem die Kärntner wollten nach dem Corona-Sommer und vor dem Winter unbedingt noch einmal ans Meer. „Im Mai und Juni kamen gar keine Österreicher“, klagt Lignano-Touristiker Giorgio Ardito über ein Tourismus-Minus von 40 Prozent.

„Haben es verhältnismäßig gut überstanden“
Geht es nach dem italienischen Tourismus-Verband, fehlen dem Land über 65 Millionen Übernachtungen. Corona-Ausfälle, die auch starke Saison-Finali, wie in Lignano, nicht ausgleichen können. „Wir haben es aber noch verhältnismäßig gut überstanden“, so Ardito. Dennoch soll sich an den Stränden und in den Restaurants in Lignano einiges ändern: „Wir haben heuer die Vorteile von mehr Ruhe erkannt und wollen auch auf mehr Qualität setzen.“

Das bedeutet mehr Abstände zwischen Strandliegen, mehr Qualität im Service, Naturerholung und Radtourismus.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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