30.08.2020 06:00 |

Liebt Sport und Essen

Philipp Jelinek: „Ich habe den geilsten Job“

ORF-Vorturner Philipp Jelinek über Ilse Buck, gebackenen Kabeljau und „Wetten, dass ..?“

„Krone“:Sie haben mich zu Pizza und Pasta eingeladen. Ich hätte eher gedacht, wir gehen ins Fitnesscenter.
Philipp Jelinek: Ich liebe es einfach, gut zu essen. Die Kraftkammer kommt davor, denn das Völlern danach, das muss man sich erst verdienen.

Sie verdienen es sich ja jeden Morgen beim Vorturnen.
Ja, das ist ein Teil davon, da gehts ums Aktivieren, das sind Basisübungen, die jeder machen sollte. Aber wenn man die Mengen verschlingt so wie ich, muss man schon ein bissl mehr tun.

Das heißt, Sie schlagen auch manchmal über die Stränge?
(lacht) Ja, vor allem bei gebackenem Kabeljau mit Mayonnaisesalat.

Manche sagen, Sie sind die neue Ilse Buck.
Das nehme ich als Kompliment. Sie war eine Ikone, ein Klassiker im Radio! Das hat jeder damals gehört, sie hat die Massen bewegt.

Worin besteht der Reiz des Vorturnens im Fernsehen?
Seit Corona ist das Interesse an Fitness gewachsen, und das Turnen ist live: Die Zuseher wissen, Sie haben einen Termin mit mir und spüren, dass ich es mit Begeisterung und Herz mache. Ich muss sagen, ich habe den geilsten Job der Welt. Sport ist Teil meines Lebens, aber auch Unterhaltung: Ich will den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Sie bekommen sicher viele Liebesbriefe von weiblichen Fans, oder?
(lacht) Eine alte Dame hat mir geschrieben, sie schickt mir ein dickes Busserl, aber sie weiß, dass es von einer 91-Jährigen nicht so gut schmeckt. Sie könnte sich altersmäßig in drei Teile teilen, dann, hat sie gemeint, dann hätten sie und ich sicher viel Spaß miteinander.

Und wie ging es weiter?
Ich fand das wunderbar. Ich habe ihr zurückgeschrieben, und sie hat mir ein Felix-Dvorak-Witzebuch geschickt. (lacht) Aber es haben sich viele ganz einfach bedankt, dass ich während des Lockdowns via TV zu ihnen nach Hause gekommen bin und mit ihnen geturnt habe.

War Sport schon immer Bestandteil Ihres Lebens?
Ja, ich war ein hyperaktives Kind und meine Mutter hat mich mit sechs Jahren in den Schwimmverein gesteckt. Von American Football bis Windsurfen habe ich so zirka alles ausprobiert, was mit Sport zu tun hat. Ohne Bewegung geht’s nicht.

In Ihre TV-Karriere kommt nun auch Bewegung rein. Was steht auf Ihrer Wunschliste?
Ich möchte, dass die Österreicher fit und gesund altern. Und mein absoluter Traum wäre eine Samstagabendshow wie „Wetten, dass ..?“ Ich liebe es einfach, Menschen zu unterhalten. Da gehe ich so richtig auf.

Auch das bin ich, Stefan Weinberger, Kronen Zeitung

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