Fachärzteschwund:

Tierversuchsgegner hoffen auf späte Einsicht

Der Fachärzteschwund im Linzer Universitätskrankenhaus KUK, aktuell auf der Onkologiestation des aus Berlin geholten Krebsforschers Clemens Schmitt, gibt auch den Gegner von Tierversuchen an der JKU zu denken. Sie halten eine Uniklinik, die auf Alternativen zu Tierversuchen setzt, anziehender für neue Mediziner.

Weil der gerne mit Labormäusen arbeitende Primar Schmitt von der JKU immer als „Spitzenforscher“ etikettiert wird, wenden die Vertreter der Plattform zur Beibehaltung des tierversuchsfreien Campus ein: „Tierversuche sind alles andere als Spitzenforschung. Die Zukunft liegt vielmehr in moderner, tierversuchsfreier Forschung.“ Gerade in der Krebsforschung werde zunehmend auf Alternativen gesetzt. „Von der Anziehungskraft und dem Potenzial dieser innovativen Ansätze würden Einrichtungen profitieren, die darauf setzen“, meint Dr.…Andreas Ganz von „Ärzte gegen Tierversuche“. Nämlich auch in dem Sinne, dass sie neue Kräfte anziehen würden.

Motiv für Abwanderung?
Roland Hoog vom Verein gegen Tierfabriken fragt sogar, ob die Abwanderung von Fachärzten aus dem KUK mit dem Drang zu (wenn auch sehr eingeschränkten) Tierversuchen an der JKU-Medizinfakultät zusammenhängen könnte. Mag sein, Beweise gibt es dafür allerdings keine.

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Mittwoch, 30. September 2020
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