60er in Quarantäne

Antonio Banderas mit dem Coronavirus infiziert

Adabei
10.08.2020 15:37

So hat sich der spanische Schauspieler Antonio Banderas seinen 60. Geburtstag wohl nicht vorgestellt. Wie er auf seinem Instagram-Account bekannt gab, verbringt er sein rundes Jubiläum in Quarantäne, weil er positiv auf das Coronavirus getestet wurde und an Covid-19 erkrankt sei. 

Zu einem Kinderfoto von sich schrieb der Schauspieler: „Ich wollte euch mitteilen, dass ich heute, am 10. August, gezwungen bin, meinen 60. Geburtstag nach der Quarantäne zu feiern, nachdem ich positiv auf die durch das Coronavirus verursachte Covid-19-Krankheit getestet wurde.“

„Bisschen müder als sonst“
Er fühle sich aber „relativ gut, nur ein bisschen müder als sonst.“ Er sei zuversichtlich, dass er sich schnell erholen werde. „Ich werde diese Isolation nutzen, um zu lesen, zu schreiben, mich auszuruhen und weiterhin Pläne zu schmieden, um meinen nächsten 60 Jahren, denen ich voller Begierde und Begeisterung entgegenblicke, einen Sinn zu geben.“

Seine Fans sind trotzdem in großer Sorge. Vor dreieinhalb Jahren hatte Banderas beim Sport in seinem Haus in der südenglischen Grafschaft Surrey unweit von London einen Herzinfarkt erlitten, der sein Leben total veränderte. „Der Infarkt hat mir das Leben gerettet. Plötzlich räumst du den wirklich wichtigen Dingen Vorrang ein“, bilanzierte Banderas in mehreren seiner jüngsten Interviews.

Antonio Banderas (Bild: Vianney Le Caer/Invision/AP)
Antonio Banderas

„Neuer Banderas“
Es gebe inzwischen einen „neuen“ Antonio Banderas. „Vielleicht ist es nicht mal so schlecht, den (alten) Banderas zu töten“, sagte der Schauspieler („Die Maske des Zorro“) jüngst der Zeitung „El Periódico“. Er ist überzeugt: „Den Infarkt habe ich mir ganz alleine eingebrockt. Weil ich Dinge gemacht habe, die mir nicht gefielen, und weil ich Projekte verteidigt habe, an die ich nicht geglaubt habe, nur weil der Produzent neben mir saß.“ Nur 15 seiner etwa 60 Filme seien wirklich gut gewesen. Eine Rolle spiele auch das Alter, räumte er ein. „Ich werde jetzt 60. Da kann ich nicht mehr den Jungen herauskehren, der gern den Zorro spielt.“

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(Bild: kmm)



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