02.08.2020 12:27 |

Anime wird Realität

25-Tonnen-Riesenroboter macht erste Gehversuche

Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit ...? Ein vom japanischen Science-Fiction-Universum „Gundam“ inspirierter Roboter hat in Yokohama seine ersten Gehversuche gestartet. Der Koloss ist 18 Meter hoch, wiegt etwas weniger als ein ausgewachsener Buckelwal (ungefähr 25 Tonnen), jede Hand, deren Finger voll beweglich sind, ist etwa zwei Meter lang.

Im Zentrum der kultigen Anime-Reihe „Gundam“ stehen gigantische, humanoid aussehende Roboter („Mobile Suits“), die sich durch einzigartiges kämpferisches Können, hohe Leistungen und technische Brillianz auszeichnen. Nun werden diese Anime-Roboter Realität: Schon ab 1. Oktober können sich Fans den Roboter, an dem fieberhaft gearbeitet wird, in der „Gundam“-Fabrik in Yokohama, wo am Yamashit-Pier eine 9000 Quadratmeter große Anlage errichtet wird, aus nächster Nähe ansehen.

Die erste lebensgroße „Gundam“-Statue wurde bereits 2009 in Odaiba - einem Hightech-Unterhaltungsviertel auf einer künstlichen Insel in der Bucht von Tokio - aufgestellt und ist bei japanischen und ausländischen Touristen gleichermaßen beliebt. Doch der „Gundam“-Roboter soll sich, im Gegensatz zu bisherigen Statuen, auch bewegen können.

An dem Projekt arbeiten zahlreiche Ingenieure und Forscher. Das Team besteht aus Yoshiyuki Tomino, dem Regisseur der TV-Serie „Mobile Suit Gundam“, Pitoyo Hartono, einem Professor an der School of Engineering der Universität Chukyo, und Seiichi Saito, dem technischen Direktor bei Rhizomatiks Co., einer in Tokio ansässigen Firma, die interaktive digitale Kunstwerke entwickelt, berichtet die „The Japan Times“.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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