Trotz Strafverfahren

FIFA stärkt Präsident Infantino den Rücken

Gianni Infantino kann nach Ansicht der FIFA auch während des laufenden Verfahrens der Schweizer Staatsanwaltschaft als Präsident des Fußball-Weltverbandes arbeiten. Das bekräftigte die FIFA am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP. „Nichts hindert den Präsidenten daran, seine Aufgaben zu erfüllen“, teilte die FIFA mit. „Er wird weiterhin seine Funktionen innerhalb der FIFA übernehmen.“

Die Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag ein Strafverfahren gegen Infantino eröffnet. Dabei geht es um geheime Treffen zwischen dem FIFA-Chef und dem Leiter der Bundesanwaltschaft, Michael Lauber. Angeklagt wird auch ein ebenfalls bei den Treffen anwesender Oberstaatsanwalt.

Infantino sei Subjekt einer Untersuchung, hieß es nun seitens der FIFA. „Er wurde jedoch weder angeklagt noch ist er schuldig.“ Weiter teilte der Verband mit: „Die FIFA ist überzeugt, dass am Ende der laufenden Untersuchungen bestätigt wird, dass der FIFA-Präsident durch die Erfüllung seiner Treuhandpflichten und das Treffen mit dem Schweizer Generalstaatsanwalt nichts Falsches getan hat.“

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Montag, 03. August 2020
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