Moderne Ausbildung

Bundesheer: Keine Spur von Sparstift

Vielerorts wird aktuell über die Einsparungen beim Bundesheer debattiert. Während Panzer und Co. teilweise zum alten Eisen gehören, gibt es aber noch immer zahlreiche Vorzeigeprojekte. Eines davon ist die Ausbildung im Bereich der Flugsicherung, mit einem hochmodernen Tower-Simulator in Langenlebarn bei Tulln.

Die internationale Flugsicherung dient der geordneten und flüssigen Abwicklung des Flugverkehrs in der militärischen und zivilen Luftfahrt. Um Flugsicherer ausbilden zu dürfen, muss auch das Bundesheer zwingend EU-Standards einhalten. Das beinhaltet die Ausbildung an einem Simulator. Dort können Situationen trainiert werden, die hoffentlich nie im realen Flugbetrieb eintreten, damit das Personal richtig und rasch reagiert, wenn doch ein Notfall eintritt. Seit dem Jahr 2017 ist der heereseigene Tower-Simulator an der Flieger- und Fliegerabwehrschule im Tullnerfeld in Betrieb. Er wird mit der modernsten auf dem Markt befindlichen Software betrieben und laufend modifiziert, um auf dem Stand der Technik zu bleiben.

Auf den Bildschirmen können alle Militärflugplätze des Bundesheeres realitätsgetreu dargestellt werden. Sie bieten etwa auch eine 360-Grad-Rundumsicht. So kann der angehende Fluglotse auf die örtlichen Gegebenheiten optimal vorbereitet werden.

Die mehrjährige Ausbildung ist übrigens sehr fordernd und umfangreich. Das Auswahlverfahren für angehende Fluglotsen bis zur Zulassung ebenfalls sehr selektiv. Oberstleutnant Roman Janoschek, Militärfluglotse und Ausbildungsleiter in Langenlebarn, erklärt: „Die Flugsicherung trainiert nur mit topaktuellen und modernen Systemen. Wir sind ja immerhin für die Sicherheit unserer Luftfahrt verantwortlich, und das braucht auch Nerven aus Stahl“, so Janoschek.

Absolventen der Ausbildung sind diesbezüglich auch international angesehen und gefragt.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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