29.07.2020 20:22 |

Schäden angerichtet

Wieder mussten Wehren wegen der Unwetter ausrücken

„In St. Veit geht´s rund!“ Die Einsatzkräfte haben keine Zeit, Starkregen, Hagel, umgestürzte Bäume fordern im Bezirk St. Veit heute, Mittwoch, fleißige Hände.

Starkregen, Hagel, überflutete Keller, umgestürzte Bäume, 1000 Haushalte ohne Strom, verklauste Bäche, Muren: Wieder sorgt ein Unwetter für Schäden, fordert die Freiwilligen Feuerwehren, Straßenarbeiter, Polizisten und natürlich die Hausbesitzer. Besonders betroffen auch diesmal der Bezirk St. Veit, beispielsweise das Metnitztal und Althofen. In Liebenfels stürzte ein Baum auf das Dach eines Geschäftes.

Sieben Wehren stehen heute, Mittwochabend, in Klein St. Veit bei Völkermarkt im Einsatz. Zehn Häuser im Ort sind von den Wassermassen betroffen. Pumpen laufen überall. Richtung Mittertrixen werden Sandsäcke aufgetürmt, um weiteres Hereinbrechen von Wasser zu verhindern.

Stark betroffen ist auch das Gegendtal: Der Rossbach im Langalmtal wurde durch eine Mure verlegt und aufgestaut. Das Geröll setzte sich in Bewegung und riss den Weg ins Langalmtal an mehreren Stellen weg. Im Bereich der Erlacherhütte wurde das Auto eines holländischen Urlauberpaares von den Wassermassen mitgerissen. Es befanden sich keine Personen in dem Fahrzeug. Die Kaninger Landesstraße wurde im Bereich Kaning-Bach durch mehrere Bäume verlegt und musste zunächst gesperrt werden - seit 22 Uhr ist sie wieder befahrbar. In Feld am See traten die Bäche vom Mirnock, die 2019 für die Unwetter-Katastrophe gesorgt hatten, wieder über die Ufer.

Im Gemeindegebiet von Bad Kleinkirchheim wurden die Keller mehrerer Häusern überflutett. Die Bewohner von drei Häusern in  St. Oswald verließen vorsorglich ihre Unterkünfte, da bei weiteren Niederschlägen oder Sturmböen Bäume auf diese fallen könnten.

Personen kamen bei diesen Unwettern glücklicherweise nicht zu Schaden.

In Klein St. Veit bei Völkermarkt hält das Wasser die Feuerwehren auf Trab: Zehn Häuser einer Siedlung und ein Sägewerk sind von Überschwemmungen betroffen. Die Pumpen laufen. Sieben Wehren arbeiten unermüdlich. Sandsäcke werden aufgetürmt, um Schlimmeres zu verhindern.

Auch in Klagenfurt wurden zwei Bäume über Straßen geworfen, trafen aber weder Stromleitungen noch Autos oder gar Fußgänger.

 Kärntner Krone
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