Opfer (24) reanimiert

Geburtstagsausflug endete mit Rafting-Tragödie

In einem Drama um Leben und Tod hat der Geburtstagsausflug von acht Freunden auf der Salza in der Steiermark geendet. Ein Boot kenterte an einer eigentlich unspektakulären Stelle und Sabrina G. (24) aus Weißkirchen an der Traun blieb unter dem Gefährt hängen, konnte erst nach einer Viertelstunde geborgen werden: Lebensgefahr!

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Eine Führerin fuhr im Kajak der Gruppe, die schon im Vorjahr hier unterwegs war, voraus, die in drei Booten folgte. Die schwierigen Stellen hatten die Freunde, die auf der Salza einen Geburtstag feierten, gemeistert, als bei Palfau das erste Boot, in dem Sabrina, ihr Lebensgefährte (26) und eine junge Grazerin waren, auf einen Felsen trieb. Es stellte sich quer, das „Heck“ blieb an einem anderen Felsen hängen.

Loch in Boot gestochen
„Das Wasser drückte das Boot um“, erklärte Klaus Jäger, Alpinpolizist aus Liezen. Sabrina blieb mit den Beinen am Sitzsteg hängen, auch ihr Freund brauchte etwa 20 Sekunden, um sich zu befreien. Er wurde, wie die Grazerin, abgetrieben. Nachkommende Sportler - es waren etwa 100 Boote an diesem Tag auf der Salza unterwegs - stoppten und einer stach mit einem Messer ein Loch ins Rafting-Boot, das sonst nicht von der Stelle zu bewegen war.

Per Rettungsheli und Tau geborgen
Da wurde Sabrina herausgespült - in die Arme der Führerin, die sich zur Unfallstelle zurückgearbeitet hatte. Auf einer Sandbank begann man mit der Reanimation, während 70 Helfer in Einsatz gingen. Die Stelle war so unzugänglich, dass das Opfer per Rettungsheli und Tau geborgen und unter ständiger Reanimation ins Spital Amstetten geflogen werden musste. Sabrina liegt auf der Intensivstation. Ihr Zustand ist sehr kritisch.

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