15.07.2020 06:02 |

Schutznetze, Stollen

Eisriesenwelt sucht nach neuer Sicherheitslösung

Drei Tage sind vergangen, nachdem ein Bub (14) auf dem Weg zur Werfener Eishöhle von einem 25-Kilo-Stein erschlagen wurde. Die Betroffenheit ist nach wie vor enorm. Die Betreiber denken aber auch schon an die Zukunft: „Wir erarbeiten erste mögliche Varianten“, sagt der Betreiber, die „Krone“ berichtete bereits. Es geht um mehr Sicherheit.

Noch gibt es keinen definitiven Plan, wie es mit der Eisriesenwelt weitergeht. Erste Varianten werden nun erarbeitet, verrät Michael Rieder, Betriebsleiter der dortigen Seilbahn, im Gespräch mit der „Krone“. „Die Überlegungen reichen von neuen Steinschlag-Schutznetzen über eine Galerien-Erweiterung bis hin zum Bau eines Stollens.“

Möglicherweise werde auch eine kurzfristige und eine langfristige Variante anvisiert. Weil: „Es besteht zurzeit keine akute Gefahr. Jene Kehre, wo der Unfall passiert ist, müsste jedoch abgesichert werden“, erklärt Rieder.

Sperre bis zu sechs Monate
Am Dienstag waren bereits Statiker, Geologen und Bauspezialisten vor Ort und sahen sich den Bereich auch aus der Luft an. Gutachten und Simulationen seien schon in Auftrag gegeben. Wie lange das Ganze dauern werde, steht noch in den Sternen: „Zwischen vier Wochen und sechs Monaten“, meint Rieder. „Wir sind aber optimistisch und streben eine Wiedereröffnung heuer an.“ Chef Fritz Oedl kündigte bereits an: „Wir werden alle Vorgaben eins zu eins erfüllen.“

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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