„Krone“-Erfolg

Tiertransport-Stopp: Gipfel findet am Montag statt

Großer Erfolg für die „Krone“ im Kampf gegen Tiertransporte: Ein Gipfel aller Parteien mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger findet nach der coronabedingten Absage vom März nun am Montag statt. Jetzt ist die Politik am Zug, um das unsägliche Tierleid zu beenden.

55.000 Kälber werden pro Jahr aus Österreich ins Ausland verfrachtet, 115.000 importiert. Erst wenige Tage alt, werden sie mit Billigprodukten aus Palmöl gefüttert, die Magentumore hervorrufen. Rinderzuchtverbandschef Stefan Lindner entwickelte als Reaktion auf die Berichte der „Krone“ nun eine Strategie: Kälber sollen nicht mehr exportiert werden, sondern in Österreich verbleiben. Gefüttert werden sie mit heimischer Milch und ordentlichem Futter.

Kennzeichnungspflicht notwendig
Lindner fordert allerdings auch eine Kennzeichnungspflicht in der Gastronomie: „99 Prozent des Kalbfleisches werden in der Gastronomie verarbeitet.“ Dem Gast solle dadurch die bewusste Entscheidung für heimisches Fleisch ermöglicht werden. Derselben Meinung ist Hannes Royer von „Land schafft Leben“: „Der Kälberaustausch in Österreich kann durch die Kennnzeichnungspflicht gestoppt werden.“

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Nun ist allerdings die Politik am Zug. Die Zeit für Eitelkeiten und reine Lippenbekenntnisse sei endgültig vorbei, so der einhellige Tenor der heimischen Tierschützer. Pläne, die längst auf dem Tisch liegen, müssen in die Tat umgesetzt werden.

S. Steinkogler & M. Entenfellner, Kronen Zeitung

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Freitag, 14. August 2020
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