Neuer Krimi:

„Ich morde mich durchs Mühlviertel“

Blut, Rache, Grab - schon bei den Titeln der Mühlviertler Krimiserie von Eva Reichl wird geklotzt statt gekleckert. Die Autorin zeigt die düstere Seite dieses Landstrichs - ab dem 8. Juli wird der nächste Fall gelöst.

„Das Mühlviertel als Tatort fasziniert mich. Die Menschen hier sind ein ganz eigener Schlag, damit lässt sich gut spielen. Und die düstere Seite der Landschaft zeige ich auch gerne. So morde ich mich durchs Mühlviertel“, freut sich Autorin Eva Reichl aus Ried in der Riedmark über die baldige Veröffentlichung von „Mühlviertler Grab“, des dritten Falls für ihren Inspektor Oskar Stern, am 8. Juli im Gmeiner-Verlag. Darin werden am Friedhof von St. Oswald bei Freistadt zwei Leichen gefunden - Ermittler Stern vermutet einen Zusammenhang mit dem geplanten neuen Tierschutzgesetz und einem ungeklärten Todesfall

Weitere Teile sind in Arbeit
Inspektor Oskar Stern bekommt auch in den kommenden Jahren genug zu tun - der vierte Band der Mühlviertel-Krimis ist schon fertig geschrieben und kommt nächstes Jahr, am fünften arbeitet die umtriebige Oberösterreicherin auch schon, obwohl sie noch einen Brotjob als Controllerin hat. Angefangen hat sie mit dem Schreiben während der Karenzzeit: „Mein Kind war brav, hat viel geschlafen - da hatte ich Muße zum Schreiben. Ich habe dann ein paar Jahre gebraucht, bis ich zufrieden war, aber wenn man mal drinnen ist, lässt einen dieser Beruf nicht mehr los.“ Fünf Kinderbücher und acht Romane und Krimis später hat sie ihren Rhythmus längst gefunden: „Ich bin Frühaufsteherin und arbeite, bevor der Rest der Familie aufsteht.“

Die markanten, in der typischen Mühlviertler Steinbloß-Bauweise gehaltenen Gebäude für die Buchcovergestaltung sucht Reichl, deren Großeltern einst eine Burg gepachtet hatten, gerne selbst aus: „Das ist ein Markenzeichen geworden.“

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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Sonntag, 27. September 2020
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