20.06.2020 06:37 |

Ab Dienstag 30 Grad

Experte erwartet im Sommer einen neuen Hitzerekord

Heute, Samstag, um 23.43 Uhr beginnt am längsten Tag des Jahres der astronomische Sommer. Mit leichter Verspätung stellt sich auch das Wetter um: Ab Dienstag erwarten Meteorologen Badetemperaturen mit mehr als 30 Grad. Wetterpropheten haben auch schon erste langfristige Prognosen parat: Der Hitzerekord dürfte heuer fallen!

Jetzt heißt es endlich: Winterjacke in den Schrank und Badesachen in die Strandtasche! Nach einem noch leicht wechselhaften Wochenende macht sich ab Dienstag ein mächtiges Hoch breit. „Wir erwarten Badewetter mit 30 Grad und Sonnenschein“, sagt Ubimet-Meteorologe Florian Pfurtscheller. Wer noch keinen Urlaub beantragt hat, muss sich keine Sorgen machen. Das Badewetter soll zumindest bis Anfang Juli anhalten.

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Die Simulationen, wie dieser Sommer wird, sind noch ungenau. Man kann aber mit einem neuen Hitzerekord und einem mittel bis leicht trockenen Sommer rechnen.

Klima forscher Klaus Haslinger, ZAMG

Keine extreme Trockenheit
Wie es dann mit dem Sommer weitergeht, bleibt noch rätselhaft. Klimaforscher Klaus Haslinger verrät aber die Ergebnisse der jüngsten Wettersimulationen: Trotz Klimawandels und eines Temperaturanstiegs von zwei Grad seit dem 19. Jahrhundert, seien in Sachen Trockenheit heuer aber keine Extreme zu erwarten.

Gute Nachrichten für die Landwirte, die ja Jahr für Jahr um ihre Ernten bangen müssen. Haslinger: „Die Simulationen für die nächsten Monate sind noch ungenau - wir rechnen aber mit einem nur mittel bis leicht trockenen Sommer.“

Mehr als 40 Grad 
Anders sieht es bei den Temperaturen aus. Hier werden neue Rekorde vorhergesagt. Dellach hält mit 39,9 Grad (2013) den rot-weiß-roten Hitzerekord. Haslinger: „Wir können davon ausgehen, dass Kärnten den Vierziger knackt.“

Hitzewellen immer länger
Besonders schweißtreibend dürften auch die nächsten Hitzwellen (Tage mit 30 Grad und mehr) werden. Sie werden klimabedingt immer länger, wissen die Forscher. Weil durch die Hitze mehr Feuchtigkeit in der Atmosphäre ist, dürften bei bestimmten Wetterlagen auch Starkregen und Gewitter heftiger ausfallen. Wie der Sommer wird, hänge zum Teil auch vom Frühlingswetter ab. Die Atmosphäre habe eine Erinnerung, erklären die Experten.
Auf den Boden gebracht: Ein feuchter Frühling stützt die These, dass heuer keine große Dürre droht.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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