Nach Sieg gegen LASK

Junuzovic zum Titelrennen: „Ziehen es jetzt durch“

Red Bull Salzburg marschiert weiter Richtung siebenten Meistertitel en suite in der Fußball-Bundesliga. Der Serienchampion gewann am Sonntagabend gegen den LASK 3:1 (2:0) und liegt nach der 26. Runde weiter sieben Zähler vor Rapid. Die Wiener distanzierten den WAC mit einem 2:1-Heimsieg im Verfolgerduell auf sechs Punkte. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel der Runde:

Jesse Marsch (Salzburg-Trainer): „In der zweiten Hälfte war der LASK sehr gut, da haben wir ein bisschen Glück gebraucht. Doch ich bin sehr stolz auf meine Jungs, auf ihre Mentalität, aber wir haben noch mehr zu tun. Der Meistertitel ist noch nicht fix. Wenn man ein Spiel verliert, sind es vielleicht nur noch vier Punkte Vorsprung auf Rapid, dann sind sie nicht so weit weg.“

Zlatko Junuzovic (Salzburg-Spieler): „In den letzten Spielen hatten wir immer einen guten Start. Wenn man dann schnell in Führung ist, gibt das das nötige Selbstvertrauen. In der zweiten Hälfte sind wir kurz ins Schwimmen gekommen, da waren die ersten 20 Minuten nicht gut. Wir wollen Meister werden, und mit den ersten Spielen haben wir einen Schritt getan. Wir ziehen es jetzt durch.“

Dominik Szoboszlai (Salzburg-Spieler): „Das war der größte Schritt Richtung Titel, den wir machen konnten. Wir sind richtig gut gestartet, das ist unser Ziel für jedes Spiel. Ich spiele bis Saisonende bei Salzburg, dann werden wir sehen.“

Marko Raguz (LASK-Torschütze): „Wir haben unsere Tugenden gut auf den Platz gebracht, sind losmarschiert wie die Feuerwehr, aber wir dürfen nicht so einfache Tore bekommen. Derzeit fehlt auch das Quäntchen Glück, doch wir bleiben trotzdem dran und versuchen, am Mittwoch die ersten Punkte einzufahren. Es ist schwierig, wenn man nach vier Spielen nur einen Punkt hat, aber wir sind mental so stark, dass wir immer dran bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass es in den nächsten Wochen wieder bergauf geht mit den Ergebnissen.“

Valerien Ismael (LASK-Trainer): „Wir haben die Anfangsphase verpennt. Von der 25. Minute bis zum 1:3 waren wir voll im Plan, was wir umsetzen wollten, das stimmt mich positiv. Ich bin stolz auf meine Jungs, sie hauen alles rein. Ich habe unsere vier Spiele gesehen und ich habe keine Mannschaft gesehen, die besser war als wir. Wir hatten sechs Alutreffer in vier Spielen, aber wir lassen uns nicht unterkriegen, am Mittwoch geht es weiter. Wir waren nahe am 2:2 dran. Unsere Leistungen stimmen, darauf können wir aufbauen, auch wenn die Ergebnisse nicht gut sind.“

Alexander Schlager (LASK-Tormann): „Bis auf die ersten Minuten war es ein sehr gutes Spiel von uns, wir haben richtig gefightet und Chancen erspielt. Beim 0:1 war es eine 50:50-Chance für mich, es war vielleicht in dem Moment die falsche Entscheidung, auch beim dritten Tor hätte ich zum Ball kommen können. Ich bin froh, dass solche Szenen passieren, weil ich daraus lernen kann.“

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Dienstag, 07. Juli 2020
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