11.06.2020 14:42 |

Nach Fall „Maddie“

Belgien nimmt alte Mordermittlung wieder auf

Nach den neuen Entwicklungen im Fall „Maddie“ hat die belgische Staatsanwaltschaft alte Ermittlungen wiederaufgenommen. Dabei geht es um den Mord an der deutschen Jugendlichen Carola Titze. Der verstümmelte Leichnam der 16-Jährigen war im Juli 1996 in dem belgischen Küstenort De Haan gefunden worden. Damals hatten sich die Ermittlungen auf einen deutschen Verdächtigen Anfang zwanzig konzentriert.

Jener 43-jährige Deutsche, der im Verdacht steht, etwas mit dem Vermisstenfall des britischen Mädchens Madeleine „Maddie“ McCann vor 13 Jahren zu tun zu haben, ist nun auch in einem alten Mordfall in Belgien in Verdacht geraten. Der verurteilte Sexualstraftäter könnte auch für das Verschwinden eines sechsjährigen Burschen in Portugal und der kleinen Inga (5) verantwortlich sein. Aufgrund dieser neuen Entwicklungen nimmt auch Belgien nun alte Mordermittlungen wieder auf.

Mordfall aus dem Jahr 1996 aufgerollt
Es gehe um den Mord an der deutschen Jugendlichen Carola Titze, so ein Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Westflandern am Donnerstag. Der verstümmelte Leichnam der 16-Jährigen war im Juli 1996 in einem belgischen Küstenort De Haan gefunden worden.

„Die Beschreibung passt“
Der damalige Ermittlungsrichter Paul Gevaert hatte vergangene Woche eine mögliche Verbindung zu dem heute 43-jährigen Beschuldigten ins Spiel gebracht, der im Fall der vor 13 Jahren verschwundenen dreijährigen Madeleine McCann als Täter verdächtigt wird. „Die Beschreibung passt“, so Gevaert.

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