09.06.2020 07:38 |

Saisonstart naht

F1: Ferrari sieht sich in „schwieriger Situation“

Der Weltmeister macht den Anfang - als erstes Team testet Mercedes ab heute zwei Tage lang in Silverstone für den Saisonstart am 5. und 12. Juli in Österreich. Als erster Herausforderer der „Silberpfeile“ im Kampf um den WM-Titel sieht sich Red Bull Racing. Bleibt daher die Frage: Welche Rolle wird heuer Ferrari spielen? Laut Selbsteinschätzung befindet sich das Team in einer „schwierigen Situation“.

Weil es laut Regulativ verboten ist, das aktuelle Auto einzusetzen, pilotieren Sechsfach-Champion Lewis Hamilton (Mittwoch) und Valtteri Bottas (heute) den zwei Jahre alten W09 um die Traditionsstrecke in Silverstone. „Es geht darum, sich wieder an die Abläufe zu gewöhnen“, erklärt Hamilton.

Auch bei Red Bull ist der Alltag längst eingezogen. „Die Produktion wurde nach dem Shutdown von einem Tag auf den anderen von 0 auf 100 hochgefahren“, sagt Sportchef Helmut Marko, der auch zum dritten Topteam der „Königsklasse“, zu Ferrari, blickte

Erste Kampfansage
„Basierend auf den Tests von Barcelona, glaube ich nicht, dass Ferrari ganz vorne stehen wird“, sagt Marko, der darin auch einen Mitgrund sieht, weshalb Sebastian Vettel aufgrund dieser Aussichtslosigkeit Maranello im Winter verlässt. Aber selbst Ferrari-Teamchef Mattia Binotto sieht sich in einer „schwierigen Situation, weil unser Auto ident mit jenem ist, das wir nach Melbourne gebracht hatten, und die Wintertests für uns unbefriedigend waren.“

Zudem wirft auch schon die Saison 2021 erste Schatten auf Ferrari. Neuverpflichtung Carlos Sainz sagte jetzt schon einmal Charles Leclerc den Kampf an. „Ich habe nichts unterschrieben, das mich zur Nummer zwei macht.“

Richard Köck, Kronen Zeitung

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