05.06.2020 23:09 |

Abdelmalek Droukdal

Französische Soldaten töteten Al-Kaida-Chef

Der Anführer der Terrormiliz Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi), der Algerier Abdelmalek Droukdal, ist in Mali getötet worden. Droukdal sei im Norden Malis nahe der algerischen Grenze von französischen Soldaten getötet worden, teilte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly am Freitag auf Twitter mit.

„Mehrere seiner engen Mitstreiter“ seien ebenfalls getötet worden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP wurde der Aqmi-Chef, der mehrere Dschihadistengruppen in der Sahelzone befehligte, am Donnerstag im Nordwesten der malischen Stadt Tessalit getötet.

„Ich gratuliere und danke all jenen, die diese gewagten Operationen ermöglicht und durchgeführt haben, die diesen terroristischen Gruppen einen schweren Schlag versetzen“, so Parly weiter.

Aqmi 1998 gegründet
Aqmi versucht, nordafrikanische Staaten wie Tunesien, Mali, Mauretanien, Algerien und Burkina Faso durch Anschläge und Entführungen zu destabilisieren. Die Gruppe wurde 1998 noch unter anderem Namen von dem Algerier Droukdal gegründet. Er leitete die Organisation bis heute. Im Jahr 2006 schwor die Gruppe der Al-Kaida die Treue. Mehrfach entführte und ermordete die Organisation Touristen.

Frankreich hat bei seiner Anti-Terror-Mission „Barkhane“ im riesigen Sahelgebiet rund 4500 Soldaten im Einsatz. In Mali bemüht sich zudem eine UN-Mission um Stabilität. „Dieser wichtige Kampf für Frieden und Stabilität in der Region ist ein großer Erfolg“, betonte Parly.

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