Boss spricht Klartext

Bayern fordert bei Alaba Solidarität ein

Bayern München flog mit Propeller-Maschinen von Militärflughafen nach Berlin. Vor dem Spiel gegen Union (18 Uhr) sprach Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge Klartext zu Verhandlungen mit David Alaba.

Nach dem gestrigen Abschlusstraining auf dem FC Bayern Campus im Norden Münchens ging es für David Alaba und Co. zum Duschen noch kurz ins Mannschaftshotel Infinity in Unterschleißheim. Dann wurden die Bayern-Stars zum Fliegerhorst Ingolstadt/Manching, ein Militärflughafen mit ziviler Mitnutzung, gebracht. Von dort flog der Tross mit zwei Propeller-Flugzeugen des Typs Dornier 328 (jeweils 32 Sitzplätze) der Charter-Gesellschaft Private Wings nach Berlin-Schönefeld.

Heute steigtum 18 Uhr in Köpenick das Spiel in der leeren Alten Försterei gegen Union Berlin. Kapitän Christopher Trimmel betonte: „Bayern hat eine unglaubliche Qualität, ist auf jeder Position besser besetzt als wir. Wir können sie nur als Mannschaft stoppen. Ist einer ausgespielt, muss der Nächste da sein.“ Alaba sagte: „Die Vorfreude ist riesig. Alle sind extrem hungrig.“

Alaba in die Pflicht genommen
Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nahm zuvor Alaba, der zuletzt öfters mit einem Abschied kokettiert hatte, in der „Sport Bild“ in die Pflicht: „David ist bei uns sehr beliebt, etabliert und wertgeschätzt. Er muss seine Zukunft für sich entscheiden. Alle Spieler bei uns sind extrem privilegiert. Ich finde es wichtig, sich in diesen Zeiten auch Gedanken zu machen, wie man sich zum FC Bayern solidarisch verhält.“ Weiters meinte er: „Wir haben sehr seriöse und faire Vertragsangebote ohne Corona-Discount auf den Tisch gelegt. Es liegt nun an den Spielern, sie anzunehmen.“

Die nächste Runde im Vertrags-Poker kommt sicher bald.

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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