Coronavirus in OÖ

Zeitpläne machen Eltern von Schulkindern mürbe

Schulen können laut Minister-Erlass selbst entscheiden, wie sie Schulbesuch einteilen. Das sorgt für Aufregung! Viele Berufstätige Eltern fühlen sich bei uns in Oberösterreich mit der Betreuung überfordert...

Wir haben zwei Kinder. Ein Sohn geht in das Gymnasium und der Kleinere noch in die Volksschule, wandte sich ein Linzer an die Krone. "Im Gym ist der Unterricht geblockt, findet Montag bis Mittwoch beziehungsweise Donnerstag bis Freitag statt. Inder Volksschule unterrichten die Lehrer im Zweitage-Rhythmus, also Montag, Mittwoch, Freitag oder Dienstag und Donnerstag. Meine Frau und ich, wir sind beide berufstätig und sollen das Homeoffice reduzieren", so der verärgerte Vater. Er hat sich ausgerechnet, dass seine Söhne bis zum Schulende nur sechs Mal am selben Tag in der Schule sein müssen.

Massive Probleme für Eltern
Der Erlass des Bildungsministeriums, wonach Schulen selbst entscheiden können, nach welchem System sie Schülergruppen aufteilen, stellt viele Eltern vor massive Probleme. „Solche undurchdachten Regelungen fallen den Eltern, die in den letzten Wochen alles irgendwie geschaukelt haben, auf den Kopf“, kritisiert ÖGB-Frauenvorsitzende Elfriede Schober. Sie fordert klare Vorgaben, damit Geschwisterkinder ingleichen Gruppen sein können und Eltern eine Chance haben, Kinderbetreuung und Beruf unter einen Hut zu bekommen.

Rücksicht auf Geschwister
Bildungsdirektor Alfred Klampfer sagt: „Alle Schulen wurden angehalten, auf Geschwisterkinder, so weit wie möglich in der Gruppeneinteilung, Rücksicht zu nehmen. Es ist uns bewusst, dass das natürlich nicht immer funktionieren wird. An den Hausübungstagen steht bei Bedarf weiter ein Betreuungsangebot durch Pädagogen zur Verfügung.“

Krone Oberösterreich
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Sonntag, 18. April 2021
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