29.04.2020 19:24 |

Zehn Personen verletzt

Mindestens 38 Tote bei Baustellenfeuer in Südkorea

Bei einer Brandkatastrophe auf einer Baustelle für ein Lagerhaus in Südkorea sind mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Weitere zehn Bauarbeiter seien bei dem Feuer am Mittwoch in der etwa 80 Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Seoul liegenden Stadt Icheon verletzt worden, einige von ihnen schwer, teilte die Feuerwehr mit.

Die Rettungskräfte suchten bis zum Abend nach Überlebenden. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren 78 Menschen auf der Baustelle beschäftigt. Präsident Moon Jae In rief dazu auf, alles zu versuchen, um noch Überlebende zu finden. Außerdem wies er die Behörden zu einer gründlichen Untersuchung an, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Feuer breitete sich vom Untergeschoss aus
Die Arbeiter hätten in einem der zwei Untergeschosse des Gebäudes mit brennbarem Material hantiert, das sich aus ungeklärten Gründen entzündet habe, berichteten südkoreanische Sender unter Berufung auf die Feuerwehr. Daraufhin habe sich eine Explosion ereignet. Zahlreiche Arbeiter hätten keine Zeit mehr gehabt, sich in Sicherheit zu bringen.

Brand erst nach fünf Stunden gelöscht
Das Feuer begann am frühen Nachmittag. Es konnte erst nach mehr als fünf Stunden vollständig gelöscht werden. Die Bauarbeiten waren den Berichten zufolge zu 85 Prozent abgeschlossen. Das Gebäude sollte im Juni fertiggestellt werden.

Fernsehbilder zeigten, wie aus dem vierstöckigen Gebäude riesige dunkle Rauchwolken aufstiegen:

Immer wieder kommt es in Südkorea zu folgenschweren Bränden. „Das bedeutet, wir haben nichts gelernt von den früheren Unglücken“, wurde der Staatschef von einem Sprecher zitiert.

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