Salzburg-Verteidiger

Was Wöber trotz Rückkehr auf den Platz vermisst

Salzburg
21.04.2020 14:00

Am Dienstag war es soweit. 37 Tage, nachdem Meister Salzburg den Trainingsbetrieb einstellte, nahm er ihn wieder auf. Spieler und Betreuer waren überaus erleichtert.

Das Warten hat ein Ende!

37 Tage, nachdem Serien-Meister Salzburg den Trainingsbetrieb aufgrund der Coronakrise einstellte, nahm er diesen wieder auf.

Trainer Jesse Marsch begrüßte bereits um 10 Uhr vormittags die ersten zwei Kleingruppen seines Kaders und hielt erst eine kurze Ansprache, ehe die Spieler loslegen durften.

Die Erleichterung über das Comeback auf dem Rasen war allen Beteiligten anzumerken. „Es war ein super Gefühl, die Jungs wiederzusehen, mit ihnen zu reden. Jeder hat den Fußball vermisst“, erklärte Verteidiger Max Wöber.

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Es war ein super Gefühl, die Jungs wiederzusehen, mit ihnen zu reden. Jeder hat den Fußball vermisst.

Max Wöber

Wöber: „Eine irrsinnige Erleichterung“

„Es war eine irrsinnige Erleichterung, dass es wieder losgegangen ist. Wir waren ja alle schon heiß auf den Fitnesstrainer“, grinste er. In den letzten Wochen wurde vorwiegend mit Athletikcoach Sebastian Kirchner trainiert. Die fehlenden Einheiten mit den Teamkollegen hinterließen Spuren.

Am meisten freute sich Wöber darauf, „wieder mal ein Tor zu schießen“. Bejubeln konnte er diesen nur alleine, Körperkontakt mit seinen Teamkameraden ist vorerst nicht erlaubt.

Besonders fehlt Wöber aber etwas anderes, wie er scherzhaft meinte: „Dadurch, dass kein Körperkontakt erlaubt ist, darf noch keinen zusammenschneiden. Das wird aber sicher auch bald kommen.“

Marsch: „Es war okay, aber ungewohnt“

Auch Coach Marsch war froh, wieder auf den Platz zu dürfen. Der US-Amerikaner lobte die gute Fitness seiner Spieler und meinte über die erste Trainingseinheit: „Es war okay und sicher ungewohnt. Es funktioniert aber relativ gut.“

In dieser Situation müsse man Kreativität zeigen, denn an ein gewohntes Training ist natürlich weiterhin nicht zu denken. Geht es nach Marsch, ist die Hoffnung groß, dass sich das bald ändern könnte.

„Wir brauchen natürlich Zeit auf dem Platz. Es ist nicht so einfach mit dem ungewohnten Training. Ich hoffe, wir können in zwei Wochen wieder ein normales haben.“

Freund: „Wir brauchen ein gutes Konzept“

Sportdirektor Christoph Freund betonte, welch große Bedeutung der Fußball in der Gesellschaft spielt. Daher sei „wichtig, dass etwas vorwärtsgeht“.

Der Pinzgauer geht davon aus, dass bei einer Fortsetzung des Ligenbetriebs in Europa die übertragenden TV-Sender besonders davon profitieren.

„Die Einschaltquoten werden sehr hoch sein, weil sich die Leute danach sehnen, wieder Fußball zu sehen.“

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