09.04.2020 16:20 |

Regel gilt ab Dienstag

Maskenpflicht in Öffis: Hinweis per Piktogramm

Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt ab dem kommenden Dienstag Schutzmaskenpflicht. Die Wiener Linien etwa werden die Öffi-Nutzer ab der nächsten Woche neben Durchsagen und Überkopfanzeigen auch mit einem eigenen Piktogramm auf das verpflichtende Tragen hinweisen. Ein Kopf mit Maske in einem blauen Kreis - angelehnt an die optische Gestaltung der Ess- und Rauchverbot-Symbole - weist künftig auf die neuen Regeln hin. Die Aufkleber werden über das Osterwochenende in allen Fahrzeugen sowie in U-Bahn-Stationen angebracht. Auf Durchsagen und Hinweise auf Info-Screens bezüglich der Maskenpflicht setzen künftig auch die ÖBB, jedoch auch auf die Eigenverantwortung der Fahrgäste.

„Bitte Mund und Nase bedecken!“, heißt es bei den Piktogrammen der Wiener Linien im dazugehörigen Schriftzug. Nicht nur optisch, sondern auch mit Durchsagen und auf den Überkopfanzeigen in den Haltestellen werden Fahrgäste auf die Corona-Maßnahme aufmerksam gemacht. Sie sind jetzt schon zu hören bzw. ab Dienstag zu lesen.

In diesen Bereichen ist Maske Pflicht:
Auch steht mittlerweile fest, in welchen Bereichen Schutzmasken verpflichtend zu tragen sind. Laut Wiener Linien gilt die Maskenpflicht grundsätzlich in allen Fahrzeugen, darüber hinaus in jenen Stationsbereichen, die man nur mit einem gültigen Ticket betreten darf. Konkret bedeutet das: Nutzt man etwa eine U-Bahn-Haltestelle lediglich als Unterführung, betritt dabei aber Bereiche hinter den Entwerterautomaten, muss eine Maske bzw. ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, erklärte ein Sprecher.

Wiener Linien suchen Personal
Das Verkehrsunternehmen machte am Donnerstag zudem darauf aufmerksam, dass man auch in Corona-Zeiten Jobs anbiete. Gesucht werden allein 70 Buslenkerinnen und Buslenker mit D-Schein sowie Fahrpersonal für Straßenbahnen und Werkstättenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, teilte Geschäftsführerin Alexandra Reinagl mit.

Die Bewerbungsgespräche werden aus Sicherheitsgründen derzeit online durchgeführt. Alle ausgeschriebenen Jobs sind auf der Homepage der Wiener Linien zu finden.

Masken: ÖBB appellieren an Eigenverantwortung der Fahrgäste
Auch die ÖBB setzen auf Durchsagen und Hinweise auf Screens, um die Fahrgäste auf die Maskenpflicht hinzuweisen. „Wir bitten unsere Fahrgäste, einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitzunehmen und in unseren Zügen und Bussen zu tragen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die behördlichen Auflagen erfüllt werden. Auch Schals, Tücher oder ähnliche Schutzvorkehrungen gehen in Ordnung“, betonte ÖBB-Kommunikationsleiter Sven Pusswald. Die „Kontrolle der Einhaltung obliegt den Behörden und nicht den ÖBB“, wurde jedoch hervorgehoben.

Die Mitarbeiter im operativen Dienst - etwa Zugbegleiter oder Mitarbeiter an den Personenkassen - werden von den ÖBB mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet. Um eine nachhaltige Lösung zu finden, sei geplant, alle Mitarbeiter mit waschbaren Masken aus Stoff auszurüsten, hieß es.

Einfache Regeln, um Gedränge zu vermeiden
Mit dem teilweisen Hochfahren des Handels ab dem 14. April werde es vereinzelt zu höherem Fahrgastaufkommen kommen. Auch hierbei sei es wichtig, dass die Fahrgäste mithelfen, sagte Pusswald. Das betreffe insbesondere das Aus- und Einsteigen, um ein Gedränge an den Einstiegstüren zu vermeiden. „Hier helfen ganz einfache Regeln. Wie beispielsweise, dass nicht alle Fahrgäste den ersten oder den letzten Zugeinstieg nutzen, sondern sich über den ganzen Bahnsteig verteilen“, erläuterte Pusswald.

Mit einem verstärkten Pendlerverkehr und Fahrgastaufkommen rechnen die ÖBB erst wieder für den Tag nach der Beendigung der Ausgangsbeschränkungen und für den Schulneustart. Der derzeitige Sonntagsfahrplan mit Verstärkerzügen in der Früh und am Abend werde daher bis Ende April fortgesetzt.

Kleine Geschäfte in Bahnhöfen dürfen wieder öffnen
Geschäfte unter 400 Quadratmetern in kleineren Bahnhöfen dürfen übrigens auf freiwilliger Basis ab Dienstag wieder öffnen, informierten die ÖBB. Da die Geschäftsflächen an größeren Bahnhöfen, wie zum Beispiel dem Wiener Hauptbahnhof, als Shoppingcenter gewidmet sind, bleiben dort ausschließlich Nahversorger wie Lebensmittelgeschäfte, Bäcker oder Trafiken geöffnet.

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