Rabiater Spaziergänger

Wegen Virusangst mit Waffe Spaziergänger bedroht

Die Virusangst treibt auch seltsame Blüten: So bedrohte ein 49-Jähriger beim Sonntagsspaziergang auf der strak frequentierten Innpromenade in Passau andere Spaziergänger mit einer Schreckschusspistole. Sie hatten seiner Meinung nach zuwenig Abstand gehalten.

Am zwar sehr kalten, aber sonnigen Sonntag kam es gegen kam es gegen 13.15 Uhr an der Innpromenade in der Grenzstadt zu einem Streit zwischen Fußgängern. Der Hintergrund, so die Passauer Polizei: Einem 49-jährigen Einheimischen war der eingehaltene Sicherheitsabstand anderer Fußgänger im Zusammenhang mit dem Corona-Virus nicht groß genug war. Im Laufe dieses Streits zeigte der brachiale Bayer dann seinen Kontrahenten seine Schreckschusswaffe!

Anzeige wegen Bedrohung
Polizisten konnte den Droher auf Höhe des Klostergartens erwischen. Er besitzt eine waffenrechtliche Erlaubnis. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Mehr Abstand vorgeschrieben
Im Bayern gelten für die Bewegung im Freien derzeit praktisch dieselben Regeln wie bei uns, der einzuhaltende Abstand ist aber um 50 Zentimeter größer, sprich eineinhalb Meter. Dafür war die Innpromenade aber angeblich am Sonntag zu stark frequentiert...

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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Dienstag, 11. August 2020
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