20.03.2020 19:27 |

Mehr Betten

Vier-Stufen-Plan für infizierte Salzburger

Das Land Salzburg arbeitet intensiv am Aufbau der für die steigende Zahl an infizierten Personen nötigen Bettenkapazitäten. „Die Grundversorgung ist häusliche Quarantäne“, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Freitagnachmittag. Diese Unterbringung in den eigenen vier Wänden werde für 80 Prozent der Infizierten möglich sein.

Für Patienten, die nicht zu Hause bleiben können, wurden rund 440 Betten geschaffen, die vom Roten Kreuz betreut werden. Sie befinden sich großteils in Internaten und Schulen. In einem dritten Schritt stehen Großlazarette für behandlungsbedürftige Patienten im Messezentrum Salzburg, in der Landesklinik St. Veit und in Mittersill zur Verfügung. Als vierte Stufe werden Intensivpatienten in der Covid-Klinik in den Salzburger Landeskliniken sowie in Schwarzach behandelt, erläuterte Haslauer das Spitalskonzept. „Bei den Betten sind wir gut aufgestellt.“ Wichtig sei eine Organisationsstruktur, die einen effizienten Personaleinsatz ermögliche, um die Patienten zu betreuen. In Salzburg sollen verstärkt auch Ärzte aus Privatkliniken und Ordinationen für den Einsatz gewonnen werden.

Mit Stand Freitagnachmittag gibt es im Bundesland Salzburg zwei Covid-19-Patienten, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, berichtete die intensivmedizinische Betreuung benötigen, berichtete Haslauer. Die Zahl der Infizierten sei von 129 auf 171 Personen gestiegen (Stand: 13.00 Uhr). Durch die Erhöhung der Testkapazitäten rechnet er mit einem weiter starken Anstieg der Fälle. „Der Pinzgau und der Pongau haben sich in Salzburg zu den Hotspots entwickelt“, sagte Haslauer. An eine Ausdehnung der Quarantäne sei aber derzeit nicht gedacht.

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