18.03.2020 08:56 |

Coronavirus-Krise

Mehr als 100 Tote in den USA, Casinos schließen

In den USA hat die Zahl der Todesopfer durch die Coronavirus-Pandemie die symbolische Schwelle von 100 überschritten. Die Johns-Hopkins-Universität sprach am Dienstagabend (Ortszeit) auf ihrer Website zum Coronavirus von mehr als 6400 Infektionsfällen sowie 108 Toten. Eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP kam auf mindestens 100 Tote.

Die tatsächliche Zahl der Infektionen in den USA dürfte allerdings deutlich höher liegen: In dem Land waren Tests zunächst Mangelware.

Drastische Maßnahmen
Zur Eindämmung des Coronavirus greift der US-Staat Nevada mit dem Glücksspielparadies zu drastischen Maßnahmen. Alle Casinos und andere Einrichtungen, die nicht lebensnotwendige Dinge anbieten, werden für 30 Tage geschlossen. Das gab der Gouverneur von Nevada, Steve Sisolak, am Dienstagabend bekannt.

„Aggressive Schritte“, um Leben zu retten
Ab Mittwoch sollen neben den Spielhallen unter anderem Restaurants, Bars, Kinos, Fitnesscenter, Kosmetikstudios und Einkaufszentren schließen. Um Leben zu retten, müsse man aggressive Schritte unternehmen, sagte Sisolak. Der Gouverneur wies die Bewohner von Nevada an, zu Hause zu bleiben. Von der Schließung ausgenommen sind wichtige Läden wie Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken.

Nevada folgt damit dem Beispiel anderer US-Metropolen und Bundesstaaten, darunter New York, Los Angeles und San Francisco, wo nach Schließung von Schulen, Restaurants und anderen Einrichtungen das öffentliche Leben weitgehend lahmliegt.

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