19.02.2020 10:31 |

Methan wird abgesaugt

Kühe sollen Masken gegen den Klimawandel tragen

Eine ungewöhnliche Maßnahme gegen den Klimawandel haben sich zwei Argentinier überlegt: Das Brüderpaar entwickelte Gesichtsmasken für Kühe, die Methan-Gase, die beim Rülpsen entstehen, einsaugen. Die umweltschädlichen Ausscheidungen werden dann in CO2 und Wasser umgewandelt.

Eine High-Tech-Maske für die Wiederkäuer soll einen Beitrag gegen die Erderwärmung leisten. Es gibt weltweit 1,5 Milliarden Kühe, die für etwa zehn Prozent der Treibhausgase verantwortlich sind. Das Londoner Start-up Zelp will die Rinderzucht nun umweltfreundlicher gestalten.

Aus dem ausgestoßen Methangas wird CO2 und Wasser - zwar trägt auch Kohlenstoffdioxid zum Klimawandel bei, allerdings sind Methan-Emissionen um ein Mehrfaches schädlicher.

Viehzüchter haben einen weiteren Vorteil. Die Masken sind außerdem smart - der Landwirt bekommt wichtige Informationen zur Gesundheit seiner Kuh geliefert. Zelp will die Erfindung im kommenden Jahr auf den Markt bringen.

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