Porto-Profi attackiert

Rassismus-Skandal erschüttert Portugals Fußball!

Der Sieg des FC Porto bei Vitoria Guimaraes in der portugiesischen Fußball-Meisterschaft ist am Sonntag von einem Eklat überschattet worden. Wenige Minuten nach seinem Siegestor zum 2:1 in der 60. Minute verließ Torschütze Moussa Marega das Spielfeld und reagierte damit offenbar auf rassistische Beleidigungen, wie portugiesische Zeitungen berichteten.

Mitspieler und Profis von Gastgeber Guimaraes versuchten, den Nationalspieler aus Mali zu beruhigen und offenbar zum Weiterspielen zu bewegen, der aufgebrachte 28-Jährige war jedoch in minutenlangen, erregten Diskussionen nicht dazu zu bewegen. Marega ließ sich auswechseln und streckte auf dem Weg in die Kabine mit Blick Richtung Tribüne beide Daumen nach unten. Sogar ein Sitz sei zuvor in seine Richtung geflogen, berichteten Medien.

Laut Trainer Sergio Conceicao sei Marega seit dem Aufwärmen von der Vitoria-Bank aus beleidigt worden. „Wir sind eine Familie, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Größe, Haarfarbe. Wir sind eine Familie. Wir sind Menschen. Wir verdienen Respekt“, sagte Conceicao.

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Sonntag, 25. Oktober 2020
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