11.02.2020 15:00 |

Trotz Geständnis

Eurofighter wehrt sich weiter gegen Rückzahlung

Obwohl der Eurofighter-Hersteller unlängst in den USA gestand, dass beim Deal mit Österreich 55 Millionen Euro für „politische Zuwendungen“ geflossen sind, kämpft er gegen die Rückforderungen der Republik an. Dies seien keine Bestechungszahlungen gewesen, so der Konzern.

In den vergangenen Tagen kam endlich Tempo in die Eurofighter-Causa: Im Rahmen eines Vergleichs des Jet-Herstellers mit einem US-Gericht gab dieser zu, dass auch beim Flieger-Kauf in Österreich vor fast 20 Jahren Geld für „politische Zuwendungen“ geflossen sei.

Eurofighter: „Keine Bestechungszahlungen“
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Finanzprokuratur-Chef Wolfgang Peschorn machen seither Druck auf eine Rückzahlung. Dass der Airbus-Konzern nun dementiert, dass es sich dabei um Bestechungszahlungen gehandelt habe, und sich gegen eine Rückzahlung weiter wehrt, findet Peschorn „schwach“.

Kritik übt er auch an der heimischen Justiz: „Wir sind jetzt im dritten Jahr nach der Betrugsanzeige, und die Fortschritte sind überschaubar. Das verstehe ich nicht.“ Das Verfahren liegt bei der zuletzt in die Kritik geratenen Korruptionsstaatsanwaltschaft.

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