10.02.2020 11:39 |

Treibstoffe billiger

Haushaltsenergiepreise blieben zuletzt stabil

Die Preise für Haushaltsenergie waren zum Jahresende stabil und lagen im Dezember 2019 leicht um 0,1 Prozent unter Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat November waren sie unverändert. Treibstoffe, Heizöl und Gas kosteten im Dezember weniger als vor einem Jahr, teurer waren Brennholz, Strom und Fernwärme.

Diesel war laut Energieagentur im Dezember 2019 um 3,4 Prozent billiger als im Dezember 2018, Superbenzin um 0,4 Prozent. Auch im Monatsvergleich kosteten die Treibstoffe etwas weniger: Gegenüber November betrug der Preisrückgang bei Diesel 0,2 Prozent, bei Superbenzin waren es 0,1 Prozent Minus.

Brennholz und Pellets teurer
Der Preis für Heizöl sank im Vergleich zum Dezember 2018 um 0,9 Prozent, stieg aber gegenüber November um 0,5 Prozent. Gas war im Dezember 2019 um ein Prozent billiger als im Dezember des vorangegangenen Jahres, so der Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur.

Strom und Fernwärme kosteten um je 1,7 Prozent mehr. Im Monatsvergleich waren die Preise für Strom, Gas und Fernwärme unverändert. Brennholz kostete um 3,7 Prozent mehr als im Dezember 2018 und um 0,3 Prozent mehr als im November 2019. Bei Holzpellets betrug der Preisanstieg sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich 0,7 Prozent.

Doch trotz der Preiserhöhung für Brennholz und Pellets zeige sich klar, dass „diese nachwachsenden Brennstoffe langfristig eine sehr preisstabile Form des Heizens darstellen“, so Energieagentur-Geschäftsführer Peter Traupmann, der auch das Aus für Heizölkessel aus ökologischer Sicht sinnvoll findet.

Beim Heizöl schwanke der Preis massiv, Hausbesitzer seien beim Heizen mit diesem Brennstoff „besonders abhängig von internationalen Märkten, Krisen oder Spekulationen“. Bedeutend sei zudem die thermische Qualität eines Gebäudes, die sich sowohl auf CO2-Emissionen als auch Heizkosten auswirke, die bei einem thermisch sanierten Gebäude im Schnitt um mehr als 50 Prozent sinken würden.

Die Inflationsrate im Jahresabstand lag im Dezember bei 1,7 Prozent, im Monatsvergleich stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) um 0,7 Prozent.

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