16.01.2020 06:21 |

Mehrmals drauf gezahlt

Vorsicht bei „Billigreisen“

Eine Reise nach Zypern hat einem Ehepaar viel Ärger eingebracht: Abgesehen davon, dass der Preis sich vervielfacht hat, wurde die Gruppe auch mit falschen Versprechungen zu Einkäufen verleitet. Und dabei zahlten die Kärntner Wucherpreise.

Es klingt wie eine gute Inszenierung: Die „tolle Rundreise“ von Wien nach Ercan in Nordzypern war um 159€ angeboten worden. Allerdings standen weder Reiseleiter, Superbus noch Sternehotel bereit. Zufällig kam ein Busfahrer des Weges.

„Er brachte uns in ein Hotel“, erzählt der enttäuschte Urlauber, „für das wir dann insgesamt 535 Euro bezahlten. Offenbar war die Reparatur der defekten Klimaanlage bereits eingerechnet: „In der Nacht hatte es mehr als 31 Grad Celsius.“

Und dann gab’s noch eine Verkaufsveranstaltung. Lederjacken, die man bei uns um 200 Euro kriegt, kosteten das Zehnfache. Und das Paar kaufte – mit Handeln – einen Seidentepppich um 3.400 € statt 5000 Euro: „Jetzt weiß ich, dass er nur etwa 500 bis 1000 Euro wert ist“, so der Mann enttäuscht. Der AK Konsumentenschutz: „Vorsicht! Der Preis der Reise sagt schon alles!“

Serina Babka
Serina Babka
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