Neuanfang:

Aus Krautschädl-Fan wurde Bandmitglied

Viele Fans waren enttäuscht: Die Welser Krautrock-Band Krautschädl trennte sich heuer endgültig. Bandmitglied Stefan Sonntagbauer will schon im neuen Jahr wieder durchstarten und gründet gerade eine Band - mit einem ehemaligen Krautschädl-Fan! Vom Dialekt will er weg und die ersten Töne klingen softer als gewohnt.

Als es mit seiner langjährigen Band Krautschädl aus und vorbei war, wollte Stefan Sonntagbauer eigentlich keine Musik mehr machen: „Aber dann hab’ ich erkannt, dass Musik einfach mein Leben ist. Das Ende von Krautschädl kam für uns alle zu einem guten Zeitpunkt und ist auch eine große Chance, mich neu zu finden. Dafür bin ich dankbar.“

Neue Band in Startlöchern
Eine neue Band steht schon in den Startlöchern, auch wenn sie noch namenlos ist: „Das muss man sich gut überlegen, so ein Name begleitet einen ja im Idealfall doch sehr lange.“ Mitstreiter und Sänger der neuen Band ist Johannes Meindl aus Grieskirchen - ein ehemaliger Krautschädl-Fan: „Er verkaufte bei uns die Fanartikel und hatte eine eigene Punkband. Jo ist sehr talentiert, wir schreiben jetzt schon fleißig an gemeinsamen Songs.“

Schon im Jänner soll es ins Studio gehen, ein paar Demos gibt es schon, unter anderem den Song „Eins, zwei, Liebe, peng“ - das neue Material klingt nicht mehr ganz so rockig wie die Musik von Krautschädl. Und der oberösterreichische Dialekt ist weg, stattdessen gibt es viele englische Einsprengsel in den deutschen Liedtexten: „Alles, was mit unserer Sprache momentan passiert, interessiert mich extrem und das will ich in meinen Texten auch widerspiegeln.“ Weitere Bandmitglieder werden ebenfalls noch dringend gesucht, schließlich ist ein erster kleiner Wohnzimmer-Gig im kommenden Februar in Wien schon fixiert.

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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Donnerstag, 09. April 2020
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