20.12.2019 12:38 |

„Risiko zu hoch“

Angst vor Wolfsattacken: Kindergarten macht dicht

Aus Angst vor Wolfsattacken hat ein Kindergarten im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein dichtgemacht. Schäfer aus der betroffenen Gemeinde hatten in den vergangenen Wochen mehrere tödliche Attacken eines Wolfes auf ihre Tiere zu beklagen. Aus Angst, der Wolf könne im Wald auch Kinder angreifen, entschied man sich nun, den dortigen Kindergarten bis auf Weiteres zu schließen. Auch vor Spaziergängen wird gewarnt.

Konkret handelt es sich um die Gemeinde St. Michaelisdonn im Kreis Dithmarschen, die rund 3600 Einwohner hat. 

„Schäfer holten ihre Schafe von den Weiden
„Viele Schäfer haben nach der Angriffsserie der letzten Wochen ihre Schafe von den Weiden geholt“, teilte das zuständige Amtshaus gegenüber der „Bild“-Zeitung mit. Und fügte hinzu: „Wir wissen nicht, wie der Wolf reagiert, wenn auf einmal seine Beutetiere weg sind. Ob er sich dann vielleicht andere Ziele sucht? Dieses hohe Risiko wollten wir nicht eingehen.“

Kinder wurden geschult
Die betroffenen Kindergartenkinder, die derzeit im Nachbarort betreut werden, seien bereits von einer Wolfsbetreuerin für ein Zusammentreffen mit dem Raubtier geschult worden.

Spaziergänger wurden offiziell davor gewarnt, das Waldgebiet rund um den Kindergarten zu betreten. 

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