20.12.2019 08:00 |

„Rettet die Koatlackn“

Initiative schafft „Politikerbeteiligungsprozess“

Im ältesten Stadtteil Innsbrucks - St. Nikolaus - donnert die Abrissbirne durch die Gassen: Alte Häuser müssen neuen Wohnkomplexen weichen. Eine Initiative wehrt sich - und hat nun nache einer Bürger- erfolgreich eine Politikerbeteiligung ins Leben gerufen. Dabei standen die Parteien Rede und Antwort zu der „Koatlackn“.

Unzufriedenstellend sei eine vorhergehende Bürgerbeteiligung gewesen - „teuer, frustrierend und ohne echte Ergebnisse“, sagt Wolfgang Burtscher, Initiator von „Rettet die Koatlackn“. Also habe man den Spieß umgedreht - und die Politik um einen Tisch gebeten. Drei Fragen gingen im Vorfeld an jede Fraktion im Innsbrucker Gemeinderat. Etwa wie sie zu den Abrissen von historischer Bausubstanz oder dem Schutz und Erhalt der letzten Grünflächen im Stadtteil stehen.

Erste Erfolge
„Sie kamen alle“, freut sich Burtscher, „und haben unsere Anliegen wertfrei aufgenommen.“ So wurde man sich einig, dass ein gemeinsamer Antrag zur Änderung des Ortsbildschutzgesetzes eingebracht werden soll. „Seit 2003 muss ein Abriss quasi nur noch angemeldet werden. Das muss geändert werden“, erklärt Burtscher. „Zudem ließ BM Georg Willi verlauten, dass die seit März bestehende Bausperre für St. Nikolaus verlängert wird, bis der Bebauungsplan, an dem aktuell gearbeitet wird, rechtskräftig ist“, freut sich die Initiative.

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