18.12.2019 16:02 |

Wo es derzeit hapert

Aufholbedarf bei den Wiener Linien

Die U1 ist derzeit das größte Sorgenkind der Wiener Linien - nach dem Brand bleibt die rote Herzenslinie der Stadt noch bis Sonntag teilweise gesperrt. Aber sie ist nicht das einzige Problem, mit dem sich die Wiener Linien herumschlagen müssen. Von überfüllten Wagen bis zur U5 - hier herrscht dringend Aufholbedarf!

Was bei den Wiener Linien momentan alles schiefläuft/-fährt:

  • Überfüllte Wagen: Vor allem die Linien U4 und U6 haben es in sich - nämlich die Menschenmassen. Freie Sitzplätze? Gibt es nur noch in legendären Erzählungen von früher. Schuld daran: Die Intervalle auf dem Papier haben mit den echten kaum etwas zu tun.
  • Altes Wagenmaterial: Gerade die Silberpfeile werden einer Weltstadt wie Wien längst nicht mehr gerecht. Im Sommer fahrende Öfen, dazu störanfälliger, die Türen sind für ältere Personen oft nicht zu öffnen.
  • Dauerbaustelle U4: Gesperrte Stationen, lange Intervalle u.v.m. Bis zum Jahr 2024 wird an der grünen Linie immer wieder gewerkt. Ein Versprechen, das wenige glauben können: „In der letzten Phase nach 2019 werden sie den Betrieb der U4 aber kaum mehr beeinträchtigen.“ Na dann ...
  • U2/U5-Ausbau: Könnte sich massiv verteuern. Wie die „Krone“ berichtete, dürften sich die Ausgaben sogar verdoppeln. Schon jetzt hat sich das Vorhaben um ein Jahr verzögert.

Zuletzt war es am Dienstag wegen einer Stellwerkstörung zwischen den Stationen Krieau und Donaumarina bei der U2 zu Verzögerungen im Frühverkehr gekommen. Und am Montag war es in der Station Karlsplatz zu einem Brand gekommen, der zu Unannehmlichkeiten im Öffi-Verkehr geführt hatte.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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