Kuriose Videos:

Alarmpaket vermiest Bankräuber Überfall

Tja, das nennt man wohl Pech. Keine dreißig Sekunden konnte sich ein Bankräuber nach dem Überfall auf eine Raiffeisenfiliale in Linz-Urfahr über seinen Coup freuen. Denn dann explodierte das Alarmpaket, wie zwei Überwachungsvideos zeigen - krone.at/ooe. Der frustrierte Täter warf seinen Plastiksack mit den rot gefärbten Banknoten in einen Mülleimer und flüchtete vorerst unerkannt.

9.10 Uhr früh, die Raiffeisenfiliale in der Altenberger Straße 40: Der Räuber hat offensichtlich gewartet, bis sich keine Kunden in der Schalterhalle befinden. Er ist mit einer roten Sturmhaube und einem schwarzen Mundtuch maskiert, trägt grüne Handschuhe und hat eine Pistole. Er bedroht den Angestellten, fordert mit ausländischem Akzent Geld, das er in einen weißen Plastiksack stopft. Der Mitarbeiter muss den Tresor öffnen und sich auf den Boden legen. Dann verlässt der Kriminelle mit raschen Schritten den Tatort, zieht sich die auffällige rote Haube vom Kopf. Darunter trägt er eine zweite, schwarze Kopfbedeckung. Zwar nervös, aber alles noch im Hochgefühl des geglückten Coups.

Plötzlich roter Qualm
Das ändert sich jedoch nach 30 Sekunden. Zwei Überwachungsvideos zeigen, wie plötzlich eine rote Chemikalie qualmende aus dem Sack dringt. Der Räuber geht an zwei Frauen vorbei, biegt ums Eck und wirft seine unbrauchbar gewordene Beute in einen Mistkübel.

Im Uni-Viertel untergetaucht
Dann kann der Gauner im Uni-Viertel untertauchen. Er soll 40 bis 50 Jahre alt und 1,70 Meter groß sein.

Vierter Bankraub in Oberösterreich
Das war heuer der vierte Banküberfall in Oberösterreich. Der erste Coup hatte sich Ende Jänner nur 800 Meter entfernt abgespielt. Damals überfiel ein Türke (28) aus Traun die Sparkasse Linz-Biesenfeld. Er wurde nach 20 Minuten gefasst.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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Freitag, 14. August 2020
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