In einem Regierungsbeschluss war die Generalsanierung des Heims und der Schule vorgesehen, die Planungen liefen an. Bis vor einem Monat dem Ferlacher Bürgermeister von der Sozialabteilung des Landes erklärt wurde, "dass man sich eine andere Variante für das Heim überlegen wird." Die Sanierung wurde gestoppt.
Da das Heim auf einem Kies-Vorkommen gebaut ist, gibt es wilde Spekulationen. "Die Schule muss dem Kiesabbau weichen", toben Pädagogen und Politiker.
Mietvertrag auf zehn Jahre
Bei der Eigentümerin der Einrichtung, der Landesimmobiliengesellschaft, heißt es dazu: "Wir haben einen Mietvertrag mit dem Land auf zehn Jahre. Es gibt keine Anfragen von Interessenten."
Betrieb soll nach Ferlach verlagert werden
Dass die Schule in Görtschach bleibt, bestätigt Schulreferent Uwe Scheuch: "Das Heim ist aber stark sanierungsbedürftig. Der Betrieb soll nach Ferlach verlagert werden." Davon weiß wiederum der dafür zuständige Referent Christian Ragger nichts. "Eine Schließung oder ein Verkauf sind kein Thema", so seine Pressesprecherin. Wie es wirklich weitergeht, scheint unklar.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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