16.11.2019 09:00 |

Ob mit Rad, Bus, Auto

„Die Lenker werden immer rücksichtsloser“

Brutale Ausraster, drängen, schneiden: Die Verkehrsteilnehmer werden immer aggressiver - und das merken auch unsere Leser. Wir haben verschiedenste Einsendungen zu diesem Thema gesammelt und präsentieren sie hier.

Wir Österreicher gelten zwar - im internationalen Vergleich - immer noch als relativ besonnen, wie eine Studie eines Online-Kfz-Teile-Händlers bestätigt, aber als Verkehrsteilnehmer in Wien fällt einem die zunehmende Aggression schon auf. Und das trifft leider auf so gut wie alle Teilnehmer des Straßenverkehrs zu. „Viele halten sich nicht ans Rechtsfahrgebot“, meint etwa Leser „EInswiekeins“.

Auch das Bevölkerungswachstum wird hier oft angeführt, gibt etwa „franto“ zu bedenken: „Durch die enorme Einwanderung der letzten Jahre wächst die österreichische Bevölkerung ständig und alle wollen mit dem Auto fahren, aber in Wien hat sich beim Straßenbau nix getan.“

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EInswiekeins
Viele halten sich auch nicht ans Rechtsfahrgebot, nämlich so bald man rechts fahren kann, macht man das auch, nur gurken viele gern ganz links herum ala "na ich fahr ja eh 80", wenn am Tacho 80 steht fährt man keine 80. Wenn jemand in der 30er Zone zur Sicherheit 25 fährt und das dann in Wirklichkeit 22km/h sind kommt das einem schon sehr schleichend vor gegenüber 35km/h, vorallem wenn die 30er Zone bzgl. Lärm/Sicherheit nicht mal eine Berechtigung hat.
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Oft liest man auch die Forderung, den Leuten den Umstieg auf andere Verkehrsmittel leichter zu gestalten und für mehr Chancengleichheit zu sorgen und sich Städte als Vorbild zu nehmen, in denen Radfahren mehr gefördert wird als bei uns. Das ist leider ein zweischneidiges Schwert, da eben viele Bürger auf ihr Auto angewiesen sind und das Rad für diese keine sinnvolle Alternative darstellen würde. „Wie soll ich denn ohne Auto die Kinder in Kindergarten und Schule bringen oder die Einkäufe erledigen?“, fragt sich hier Leser „actionjackson“.

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nangpu
Warum nehmen sich bei uns die städtischen Verkehrsplaner nicht Kopenhagen als Vorbild/Anregung.
Dort hat innerstädtisch der Radverkehr einen hohen Stellenwert.
Natürlich muss man dies auch in den Köpfen der Bewohner verankern - denn bei uns ist das Auto meist noch die 'heilige Kuh'!
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Einige Leser führen die Agressionen auch auf den gestiegenen Druck in allen Lebensumständen zurück. „Angst um die Rente, Angst um den Job, Frust über korrupte Politiker, hilflos mit ansehen müssen, wie der Staat den kleinen Bürger immer weiter auspresst, während die Großunternehmen ihre Gewinne steuerfrei außer Landes bringen“, meint dazu „WOKWOK“.

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kaerntnerheimat
Das Schlimme schlechthin ist, daß die Autofahrer (und andere Verkehrsteilnehmer)
immer unkonzentrierter unterwegs sind und jeder für sich meint, ihm gehört die Straße oder jeder andere Fortbewegungsbereich...
Und die wirklich Ungeschützen haben das Pech: Kinder in Wagerln oder am Rücksitz der Radeln!
Und DAS gehört so bestraft, "daß es sich gewaschen hat"!
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Wie denken Sie darüber? Liegt etwas mit dem Verkehr im Argen, oder wird hier übertrieben und es ist Alles gar nicht so schlimm, wie viele meinen? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren!

Thomas Brauner
Thomas Brauner
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