12.11.2019 15:00 |

Bei Flucht verletzt

Wildschweine sind los: Ganze Familie attackiert

Wildschweine rücken den Wienern immer näher auf die Pelle: Die gar nicht so putzigen Kerle wagen sich immer häufiger in bewohntes Gebiet vor, auf der Suche nach Futterresten von Haustieren oder Essen im Müll. Dabei wurden jetzt in der Donaustadt ein Sohn und seine Eltern von einer Horde attackiert!

Das Leben am Stadtrand, umgeben von idyllischer Natur, hat zwar einen großen Reiz, doch was passiert, wenn die Natur plötzlich dem Menschen zu nahe kommt? So musste sich ein 17-Jähriger auf dem Weg zur Bushaltestelle in der Kaposigasse in der Donaustadt vor fünf großen Wildschweinen in Todesangst retten.

„Sie haben ihn attackiert“
Der Jugendliche bemerkte die Gefahr zu spät, weil er mit Kopfhörern unterwegs war, und plötzlich stand die Rotte vor ihm. „Sie haben ihn attackiert, und er ist sehr knapp davongekommen durch einen Sprung über den Zaun. Er war schockiert, total verschmutzt und trug eine Kopfverletzung vom Aufprall am Boden davon“, schlägt sein Vater Cemal B. Alarm.

Immer wieder tierische Übergriffe
Der 53-Jährige wurde in gut einem Jahr selbst dreimal von den Wildschweinen attackiert. „Auch ich musste auf der Flucht über eine fremde Hecke hüpfen, landete in einem Blumenbeet und habe mich am Ellenbogen verletzt“, so der Gastronomieprofi weiter. Auch als er mit seiner Frau und seinem Hirtenhund in der Kirschenallee bei der Lobau spazieren war, kam es zu einem Zwischenfall.

„Es muss etwas unternommen werden, bevor noch etwas Schlimmes passiert, wir trauen uns nicht so richtig mit dem Hund Gassi zu gehen“, schildert der dreifache Familienvater: „Wir sind Naturschützer und Tierfreunde - aber das ist riskant!“

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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