10.11.2019 17:20 |

Leichenteile versenkt

Russischer Historiker gesteht Mord an Geliebter

Der prominente russische Historiker Oleg Sokolow ist am Samstag in St. Petersburg festgenommen worden. Der 63-jährige war beim Versuch, die Leichenteile einer jungen Frau, die seine Geliebte war, im Fluss Moika zu versenken, verhaftet worden. Er hat gestanden, eine ehemalige Studentin getötet und anschließend zerstückelt zu haben. „Er hat seine Schuld zugegeben“, sagte am Sonntag Sokolows Anwalt.

Russische Medien berichten, der Universitätsprofessor sei betrunken in die Moika gefallen, als er versucht habe, die Leichenteile zu versenken. Die Polizei rettete den Historiker aus dem eiskalten Fluss und entdeckte in seinem Rucksack dann die Arme einer Frau.

In der Wohnung des international bekannten Napoleon-Experten fanden die Beamten die enthauptete Leiche der 24-Jährigen, mit der Sokolow mehrere Bücher geschrieben hatte, sowie eine blutverschmierte Säge.

Geliebte im Streit erschossen
Sokolow sagte den Ermittlern laut örtlichen Medien, er habe seine Geliebte im Streit erschossen und dann ihren Kopf, die Arme und Beine abgesägt. Sein Anwalt erklärte, der Wissenschaftler bereue die Tat und kooperiere mit den Ermittlern.

Plante, sich von Peter-und-Paul-Festung zu stürzen
Berichten zufolge wollte sich der Professor der staatlichen Universität St. Petersburg nach dem Versenken der Leichenteile das Leben nehmen. Demnach wollte er sich als Napoleon verkleidet von der Peter-und-Paul-Festung stürzen.

Autor mehrerer Sachbücher über Napoleon
Sokolow ist der Autor mehrerer Werke über Napoleon Bonaparte und trat als Geschichtsexperte in mehreren Dokumentarfilmen auf. Überdies lehrte er an der renommierten französischen Sorbonne und ist Mitglied der französischen Ehrenlegion. Studenten beschrieben den Gelehrten, der sich mit seiner Geliebten gern in Historienkostümen (Bilder oben) zeigte, als begabten Dozenten, aber auch als „Freak“ und Exzentriker.

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